Wo verflixt noch mal steht Pofi Gonnun?

Wir schreiben das Jahr 2006 nach einer Geburt.
Es begibt sich zu dieser Zeit, dass zwei grosse Königshäuser, wahrscheinlich die grössten und mächtigsten dieser fernen Zeit, sich immer noch in einem Steit um die Vorherrschaft der 64 Quadranten dieser Erde befinden.
Nicht nur Amnesty beobachtet schon lange den Zwist der beiden, auch die Redaktionen der SUN und des FEIERABEND! schauen kritisch zu.
da wunderbarerweise keiner der beiden Könige je zuvor einen Fuss vor sein Haus wagte und im Palast verharrte, muss hier doch etwas vorgefallen sein, was nicht grad den Genfer Konventionen entspricht.
Viele Gerüchte ranken sich um diese Geschichte, denn wie sonst konnte im Verlauf des jahrhundertelangen Krieges diese abstruse Konstellation zwischen beiden Häusern zustande kommen.
Der dänische Autor Peer van Binsing stellt in seinem Buch „Schwarz und Weiss sind Grau“ die Theorie auf, die beiden Königshäuser würden ihren Krieg nur vortäuschen, um vom wahren Ziel Ihrer Bemühungen, zusammen als „Die Grauen“ die Weltherrschaft an sich zu reissen, abzulenken.
Zum Zwecke der Verschleierung verstecken sie ausserdem noch Pofi Gonnun, einen unscheinbaren und nun unsichtbaren weissen Bauern, der irgendeinen Quadranten dieser Erde besetzt, und in Wahrheit Träger des grossen Geheimnisses und der Formel der Unsterblichkeit ist.
Einer alten von Suomi übermittelten Legende zufolge, stellt im Jahre 2006 ein Leser des bis dato nur regional bekannten Heftes FEIERABEND!
das Gleichgewicht zwischen den Grauen und den Bunten wieder her und rettet die Menschheit, indem er die Stellung des Pofi Gonnuns findet.
Können wir den Überlieferungen glauben, keiner der Könige hätte sich bisher bewegt, so stellen auch wir die Frage, die die Menschheit bewegt:
Wo verflixt noch mal steht Pofi Gonnun?


(FA! #23)

wer die lösung hat, mags schriften…
wer die frage nicht versteht, auch…
und wer schachprobleme nicht mag…
…hörts lied.


3 Antworten auf “Wo verflixt noch mal steht Pofi Gonnun?”


  1. Gravatar Icon 1 nussknacker 29. September 2006 um 3:03 Uhr

    pofi gonnun hat sich vom brett geschlichen und kommt auf die idee, alle figuren und das brett bunt anzumalen und musik einzuschalten. davon sind die könige so angewidert, dass sie sich wutschnaubend in luft auflösen und nie wieder gesehen werden.

  2. Gravatar Icon 2 Administrator 29. September 2006 um 10:57 Uhr

    denkste.
    dass die musik schon lief, lässt sich unschwer am bauern c6 erkennen, der den läufer auf d5 aufforderte, nachdem die damenwahl von den türmen boykottiert und den königen gar nicht erst beachtet wurde. und ob die könige sich nun in luft auflösen stört doch sowieso niemanden…
    pofi steht da irgendwo mit seiner tarnkappe, aber wo?

  3. Gravatar Icon 3 tee 02. November 2006 um 1:43 Uhr

    Nach erstem Studium der Situation und Abzählens der Protagonisten stand zumindest eines fest: Der schwarze Turm muss auf h3 geschlagen worden sein.
    Das beweist immerhin, dass Pofi auf der c-Linie steht. aber wie kam der Turm bis auf h3? Die einzige Möglichkeit für den schwarzen Turm, dorthin gekommen zu sein, ist das Schlagen des weissen Turms auf c6.
    Scheinbares Paradoxon hierbei ist allerdings, dass beide Türme als Grundbedingung ihres Geschlagenwerdens die Schlagung des jeweils anderen benötigen. So viele offene Fragen, auf die es scheinbar nur eine Antwort gibt: Verschwörung! Hmm, doch nicht etwa? Doch, tatsächlich…
    Doppelgänger! Zum Verwechseln ähnlich, diese Türme, nicht wahr? da lässt sich doch der a-Turm auf c6 schlagen, nur damit der h-Turm an seine Stelle rücken kann und uns verwirrt. Schön ausgedacht, die Grauen. aber nicht mit uns: Pofi steht auf c4, ganz klar! Wir haben ihn! Und was hilft‘s…?

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