warum der computer den menschen nicht besiegen kann?

„das schach ist die welt. die steine sind die erscheinungen im weltall, und die spielregeln sind die naturgesetze.“
thomas henry huxley

den versuch, die frage zu beantworten, warum der computer den menschen nicht besiegen kann, unternimmt jörg seidel mit diesem einleitungszitat:

„das langsamste wird im lauf niemals vom schnellsten eingeholt werden; erst einmal muss doch das verfolgende dahin kommen, von wo aus das fliehende losgezogen war, mit der folge, dass das langsamere immer ein bisschen vorsprung haben muss.“

aristoteles über das achillesparadox des zenon von elea (physik VI 9. 239 b)

nach meiner kleinen radiosession gestern zum thema herausbildung neuer (technischer) „lebens“formen war dies ein doch beruhigender artikel…

fight virtualism!


2 Antworten auf “warum der computer den menschen nicht besiegen kann?”


  1. Gravatar Icon 1 clov 23. September 2006 um 17:21 Uhr

    Kleiner Tipp:
    In der Langen Nacht gestern bei Deutschlandradio Kultur ging es thematisch um Schach, Schachcomputer und Künstliche Intelligenz. Eventuell finden sich die Daten ja noch irgendwo.

    Hauptthese war auch hier, dass menschliche Intelligenz etwas qualitativ Anderes ist als mechanische Rechenleistung. Ein „lernender“ Computer ist also prinzipiell nicht möglich, weil Denken flexibel, Rechnen aber festgelegt ist. Deshalb können unsere Rechenknechte auch kein einziges Problem der Theoretischen Mathematik lösen, weil dazu eben die Fähigkeit gehört, ein Problem in wechselnden Perspektiven zu betrachten und eben so Neues zu (er)finden.

    Also mich hat die Argumentation überzeugt ;-) Übrigens genauso wie mein MR 610, der mir damals so manche Mathestunde versüßt hat :-)

    lg
    clov

  2. Gravatar Icon 2 Administrator 24. September 2006 um 3:58 Uhr

    arrgh! hätt ichs mal eher gelesen.
    wurde auf deutschlandfunk grad eben wiederholt, hab noch die letzten 5min über den türken gehört, was ich aber schon alles wusste. schade…schade
    da bin ich mit dem funk wohl immer nen tag zu spät (jedenfalls samstags), vielleicht gut so…(merken!)

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