beruf des monats

Auch bei seiner letzten Operation wollte der erfahrene Chirurg nicht
auf sein gewohntes Handwerkszeug verzichten. Er betäubte sich beide
Leisten mit einem lokal wirksamen Narkosemittel. Dann präparierte er
mit dem Skalpell beide Oberschenkelarterien frei.

Mit einem schnellen Schnitt durchtrennte er schließlich die linke
Arterie – Minuten später war sein Körper nur noch eine leblose Hülle.
Von seinem blutreichen Ende bekam der Lebensmüde nichts mehr mit:
Rechtzeitig hatte er sich einen äthergetränkten Wattebausch vor die
Nase gehalten.

(von hier über biochemie(!) … ähh, ich meine durch zufall über google)


2 Antworten auf “beruf des monats”


  1. Gravatar Icon 1 Mondkuh 18. April 2007 um 19:13 Uhr

    Warum so umständlich?

    und warum muss der Tot immer so phantasievoll sein?

  2. Gravatar Icon 2 tee 19. April 2007 um 13:43 Uhr

    weil sich wenigstens der schluss vom rest unterscheiden sollte?

    wobei das im hier beschriebenen fall ja nichtmal zutrifft. eben hier ist es doch nur phantasielos. dieses zielgerichtete, auf erfolg ausgerichtete handeln, dass sich vom (berufs)leben eben keinen deut unterscheidet …

Antwort hinterlassen

:) :( :d :"> :(( \:d/ :x 8-| /:) :o :-? :-" :-w ;) [-( :)>- more »

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


× sieben = einundzwanzig