… is so homo.

durch einen der deutlichsten homophoben songs der nachkriegszeit (via) auf die spur gebracht, stiess ich schnell auf den in insiderkreisen scheinbar schon berühmten auftritt von king orgasmus one bei „menschen bei maischberger“ (teil 1 und 2). das musste ich denn auch gleich ’ner freundin erzählen und ob zufall oder fügung, wie es das chaos nun mal so will: „da hab ich heute in der taz was drüber gelesen …“. wie jetzt? greift die taz etwa musikalische aufrufe zum schwulenmord auf? ach i wo. soweit käm’s noch.
aber die taz schrieb tatsächlich rein zufällig über verbales mutterficken mit orgi als hauptprotagonisten. hmm … insgesamt eher langweilig. besser ist da doch dieses kleine kunstwerk unserer postfeministischen zeit, welches einen anfang der aufarbeitung mit 500 jahren feministischer web2.0-integration anstrebt:

scheint an der zeit, sich nach gangster-alternativen umzusehen.
johnny dangerous wäre da doch ein guter einstieg:


(das mal tight, ihr opfer! nicht so ’ne schwule r‘n'b-scheisse!)

sowieso scheint mir die community um die homorevolution weitere beobachtung wert zu sein, die welle wird sicher auch bald zu uns schwappen.
ich bleib jedenfalls gespannt …

ps: falls der ausgangssong bei youtube nicht mehr zu erreichen ist …

This video has been removed due to terms of use violation.

… einfach neu suchen, irgendwer tut’s sicher immer wieder rein.


13 Antworten auf “… is so homo.”


  1. Gravatar Icon 1 Ignaz 10. Juli 2007 um 22:26 Uhr

    Heftig. Wird Zeit, dass das SEK bei denen einreitet, anstatt rechtschaffene Leute wie Uzi & Blokkmonsta zu behelligen. Das dürfte definitiv ein Fall von § 130 StGB sein.
    Hier gibts die Scheisse noch: http://www.myvideo.de/watch/1866824

  2. Gravatar Icon 2 Ignaz 10. Juli 2007 um 22:34 Uhr

    Laut rap.de hat eine namenlose Berliner Rapperin schon das LKA bemüht: http://rap.de/news/2619

  3. Gravatar Icon 3 tee 10. Juli 2007 um 23:11 Uhr

    ui, youtube ist tatsächlich (gerade) frei davon. das wundert mich echt ein bisschen …
    drum danke für den link.
    dass bei der anzeige allerdings viel rumkommt glaub ich nicht.

    ein gutes hat das ganze aber schon, denke ich: leute wie die aggros und ihre fans werden mal ein wenig gezwungen sich mit der immanenten homophobie in ihren texten und ihrer lebensweise auseinanderzusetzen … hoffe ich.

  4. Gravatar Icon 4 tee 11. Juli 2007 um 0:29 Uhr

    ps: rechtschaffene leute wie uzi und blokkmonsta???
    die mit typen wie abu sex anhängen und „musik“ machen?
    der solch emanzipatorische texte wie diesen kack mit frauenarzt raushaut?! ( http://www.youtube.com/watch?v=4CntSad6fPg )
    oder dieser amoklauf-scheiss ( http://www.youtube.com/watch?v=JdNlvxiRgn8 ) von blokkmonsta?!

    BÄH!!! ICH KÖNNT KOTZEN!

    rechtschaffen, haha …

    … oder hab ich schon wieder die ironie überlesen?
    besser kennzeichnen bitte!!!

  5. Gravatar Icon 5 hank pferdeschwanz 11. Juli 2007 um 0:40 Uhr

    wer zum geier ist das, bei dem video auf Myvideo auf den Bildern? Hast du dir die Haare geschnitten, t ?
    Toll auch die Kommentare auf seiner MySpaceseite – http://www.myspace.com/spocksip
    Und wer sagt Tokio Hotel seien Schwul, ja, der ist selber schwul. Merkts euch, alter.

  6. Gravatar Icon 6 difficultiseasy 11. Juli 2007 um 1:49 Uhr

    „ein gutes hat das ganze aber schon, denke ich: leute wie die aggros und ihre fans werden mal ein wenig gezwungen sich mit der immanenten homophobie in ihren texten und ihrer lebensweise auseinanderzusetzen … hoffe ich.“

    ich würde eher vermuten man wird sich als opfer aufführen:
    hiphopper/rapper werden verfolgt, die da oben werden den untergrund niemals verstehen…schwul is doch einfach son synonym für schwach blablabla.

    in der peripherie und an der spitze wirds vielleicht ein paar versuche geben sich fix von den schlimmsten protagonisten zu trennen, aber dass sich ernsthaft gedanken um homophobie gemacht werden, in einer szene in der „sich gedanken machen“ als zeichen von schwäche und schwulsein gedeutet wird, mag ich bezweifeln.

  7. Gravatar Icon 7 tee 11. Juli 2007 um 2:05 Uhr

    na gut, soo ernsthaft sicher nicht. d.h. logisch wird es nur die spitze des homophoben eisbergs touchieren, aber welcher so in schwung gebrachte diskurs kann schon mehr bewirken? da sag ich doch: immerhin!
    … und immer schön trockenes diskursholz nachlegen wenn’s geht.

  8. Gravatar Icon 8 difficultiseasy 12. Juli 2007 um 0:14 Uhr

    „trockenes diskursholz nachlegen“

    das erinnert mich an das gute „den nazis kopfschmerzen bereiten“

    das muss mit nem hübschen baseballschläger mal auf nen flyer von einer theorieveranstaltung zu gewalt. das wäre doch hübsch

  9. Gravatar Icon 9 hank Pferdeschwanz 12. Juli 2007 um 15:01 Uhr

    P r e s s e m i t t e i l u n g!!! Pressemitteilung von G-Hot zu der Verbreitung des Songs „Keine Toleranz“ und seinem kommenden Album In der vergangenen Woche wurde der Song „Keine Toleranz“ durch eine dritte Person in das Internet gestellt. Dies geschah ohne Wissen und ohne Einwilligung von G-Hot und Boss A (Die Kralle). Dieser Song war nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Vielmehr haben G-Hot und Boss A dieses Lied rein privat verfasst. Der Text entstand als böshumorige und satirische Auseinandersetzung mit Vorurteilen gegenüber Homosexuellen. In keinster Weise spiegelt dies die persönliche Einstellung des Verfassers wieder. Die drastische Wortwahl diente einzig und allein der überspitzten Darstellung gängiger Vorurteile und sollte diese so konterkarieren. Eine Veröffentlichung war zu keinem Zeitpunkt geplant. G-Hot und seine Crew können nachvollziehen, dass dieser Song Unruhe erregt hat. Sie appellieren, den Inhalt des Songs in keinster Weise ernst zu nehmen. Unverzüglich, nachdem G-Hot und sein Management von der Verbreitung des Songs erfahren haben, haben sie alles nötige und mögliche veranlasst, um den Song aus dem Netz zu entfernen und eine weitere Verbreitung zu verhindern. Diese Bemühungen werden fortgesetzt werden. G-Hot und seine Crew vertreten die Einstellung, dass jeder, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft, welcher sexuellen Neigung, etc. gleichberechtigt ist und Toleranz nicht nur ein Schlagwort ist, sondern auch gelebt werden sollte. Sollte der Songtext einen anderen Eindruck vermittelt haben, so entschuldigen sich G-Hot und seine Crew in aller Form und distanzieren sich hiervon ausdrücklich. Trotz aller aktuellen Widerstände, erscheint Ende des Jahres G-Hot’s quasi schon fertiges erstes Soloalbum. Nachdem seine Verträge mit Aggro Berlin nicht mehr verlängert wurden, ist noch im Unklaren, wann genau und über welches Label dieses angesprochene Album erscheint. Auf jeden Fall wird G-Hot stärker und eigenständiger aus dieser Sache hervor gehen. Ausserdem wird vorraussichtlich im September ein Sampler von Kralle mit G Hot über dem Label Suppe inna Puppe erscheinen. (Infos: www.myspace.com/suppeinnapuppe) Bei weiteren Fragen, in Bezug auf Interviews oder weiteres Pressematerial bitte Email an suppeinnapuppe@hotmail.de (Pressebetreuung).

  10. Gravatar Icon 10 Ignaz 12. Juli 2007 um 17:54 Uhr

    Wie lächerlich. Da geht wohl jemandem der Kackstift…

  11. Gravatar Icon 11 hank pferdeschwanz 13. Juli 2007 um 11:13 Uhr

    jap. Echt albern. Sowas kann man sich dann auch schenken, und sich wenigstens konsequent hinstellen und sagen:“ Na und, ich bin Homophob. Ich find Schwule einfach Scheiße“.
    Aber selbst dafür ist diese Made (nix gegen Maden) zu dumm. Nicht mal nen vernünftigen Beat bekommt der hin. Vollspast.

  12. Gravatar Icon 12 tee 13. Juli 2007 um 19:39 Uhr

    naja alter, was die pressemitteilung betrifft alter, ich denk ma alter, das hört sich, alter, im video alter, aber etwas anders an alter. da siehste alter, die homos gehn ihm doch am arsch vorbei alter. verklagen und so …
    alter.

    http://www.youtube.com/watch?v=c17NbnU8xu4

  13. Gravatar Icon 13 tee 17. Juli 2007 um 2:50 Uhr

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