spamarchiv

da mpunkt hin und wieder einige kommentare, die nicht seinen inhaltlichen oder formalen ansprüchen zu genügen scheinen, als spam klassifiziert und löscht, brauche ich einen aufbewahrungsort, um sie wenigstens denen zur verfügung zu stellen die mangels machtmittel da nicht mitentscheiden können, wohl aber betroffen sind. wohl auch nur kommentare von mpunkts blog, woanders wird sowas ja nicht gelöscht.

also kommt mein spam erstmal hier hinein …

ps: wenn’s schwerer zu lesen ist als bei mpunkt, sorry.
zur not halt rauskopieren oder mpunkt hacken, ne?!

EDIT: mpunkt löscht leider auch den hinweis auf die antwort. schade, da er so auch anderen die diskussion mit mir zu gunsten seines standpunktes unterbindet.

2. EDIT: damit ich nicht so rumheule hat mpunkt doch noch einen verweis hierher gemacht. jedoch nicht ohne den verweis, meine argumente seien reine empörung (über so viel krude behauptungen wie queeren verkleidungszwang natürlich immer). nun ja, wer widerlegen empörung nennt hat allen grund empört zu sein.
was folgt, folgt aus der praxis der „zensur“.


8 Antworten auf “spamarchiv”


  1. Gravatar Icon 1 tee 10. September 2007 um 13:08 Uhr

    beitrag: http://mpunkt.blogsport.de/2007/08/30/feminismus-ola-ola-ii/
    zeitpunkt: nach wares kommentar
    *********************************************************

    mpunkt …

    @ tee: bin ich doch schon – dass Du die vorgetragenen Argumente völlig ignorierst und einfach weiter nur DEINE Meinung absonderst, wäre gleich der nächste Löschgrund.

    danke für die bestätigung. ich ahnte ja, dass es ein problem ist, wenn ich nicht DEINE meinung absondere, sondern meine. hättest du „meinung“ hervorgehoben, wäre die kritik immerhin ein wenig verständlich. naja. und ich hab da doch tatsächlich so einiges „überlesen“.

    Jetzt wollen vermehrt nicht mehr nur Frauen, sondern auch noch Männer Anerkennung als Betroffene von “Sexismus” und diesen zugleich, so die Lesart, als unnötige Beschränkung in ihrer “Selbstentfaltung” skandalisiert wissen.

    1. selbst wenn das heissen soll, das männer quasi nur auf den sexismuszug aufgesprungen wären, so müsste der heutige sexismus denn doch eine oberkategorie sein, in der nicht nur „frauen betroffen“ zu zählen wäre. oder aber du meinst „jetzt“, weil ich das mit den männern jetzt erst angebracht hab. so oder so, du widersprichst dieser verkehrten definition, die du verteidigen wolltest. (vielleicht führst du dir besser nochmal andere definitionen zu gemüte, um dann hoffentlich festzustellen, dass sexismus als kategorie nicht auf ein geschlecht beschränkt ist.)

    Auch mit dieser Ausweitung erklärt die Fassung unter den Oberbegriff und gesellschaftlich anerkannten moralischen Titel “Sexismus” jedoch immer noch gar keinen der Dienste, die von Männern für Kapital und Nation erwartet werden und von den rassistischen Übergängen, welche diese in deren Wesen legen.

    und das muss sie nämlich auch nicht, nur weil du das so willst. und schreib doch bitte „sexistische übergänge“, passt besser. (rassismus ist doch nur eine „analytische oberkategorie“ für „neger betroffen“)

    Das ist im übrigen in der queeren Bündnispolitik ein sehr passender Fortgang des begriffslosen “mir passt es nicht, also muss es gar nicht sein, sondern ist ein Skandal”-Standpunkts, welcher unterstellt, dass doch eigentlich alles (wie) für einen gemacht sein müsste, sowie des Heischens nach Anerkennung.

    genau. und wenn ein dunkelhäutiger mensch, weil als ausländer kategorisiert, in einem rassistischen geschäft nicht einkaufen darf, bildet das wohl auch einen begriffslosen “mir passt es nicht, also muss es gar nicht sein, sondern ist ein Skandal“standpunkt, „welcher unterstellt, dass doch eigentlich alles (wie) für einen gemacht sein müsste, sowie des Heischens nach Anerkennung.“

    merkst du eigentlich was für einen mist du da schreibst?
    du unterstellst opfern sexistischer diskriminierung pauschal ein heischen nach anerkennung und stempelst sie so -pauschal!- zu täter/innen. so funktioniert rassismus wie sexismus und du kannst das wirklich gut.

    Nach der Anerkennungsseite hin können sich einfach alle als Betroffene sehen, was der ganze Inhalt des Bündnisses ist, welches auch Männer in den Feminismus mit einbezieht.

    ein bündnis also, ahja. warum sich männliche betroffene nicht einfach als betroffene sehen sollten, sondern als männer im feminismus wäre auch interessant. sowieso lässt das argument der verbindung von sexismus-feminismus zu wünschen übrig, denn es zieht nur wenn sexismus tatsächlich eine oberkategorie wäre. „[…] in die alle möglichen Gegenstände nach dem gemeinsamen Merkmal “Frauen betroffen” einsortiert werden.” das da aber auch männer zuzählen hast du ja mittlerweile eingeräumt.

    überhaupt wäre interessant woher der analytische reflex stammt, es wären nur frauen betroffen. es wurde von ada fälschlicherweise einfach vorausgesetzt und von dir (unhinterfragt?) übernommen. warum?

    sorry, aber der mittelteil deines kommentars von wegen betroffene würden alle als täter sehen, verdoppelung usw. ist zu weit hergeholt um wirklich darauf einzugehen.

    Damit PRÄSENTIERT man zugleich auch, sich von der Täterrolle, welche ja darin bestehen soll, die Geschlechtszuschreibungen zu leben und diese damit(!) gegen andere als Zwang(!) zu “tradieren”, emanzipieren zu wollen.

    woher hast du die erkenntnisse bezüglich der ausrufezeichen und vor allem: wie kommst du auf zwang?

    Der Übergang, die “Täter”, welche sich nicht aufs Verkleiden einlassen, dann zwangsweise zu kostümieren, ist dem zumindest immanent, selbst wenn er nicht immer in entsprechender Praxis endet.

    nicht immer also, aha. sag mal geht’s noch? wer wurde denn jemals wo und wie zwangsweise kostümiert? halluzinierst du dir immer deine argumente so zusammen, indem du anderen eine praxis der zwänge ANDICHTEST und dann als immanent verkaufst? echt unglaublich …

    der rest (vor allem die fussnote) zeigt eindrucksvoll, dass du nichts von der genderthematik und der queerszene verstanden hast. vielleicht weniger kool savas und auch mal judith butler oder so!?

    helden karl …

    mein satz war ja auch eine halbzitierte retourkutsche auf wares satz. aber was die zwecke angeht, so würde mich schon interessieren welches -um bei meinem favourisierten beispiel zu bleiben- die zwecke der eltern wären, die ihren jungen nur mit „männlichem“ spielzeug spielen lassen und das auch gegen sein erklärtes interesse. oder aber eltern die ihre kinder benachteiligen, weil diese nicht „geschlechtsangemessene“ berufe lernen (fallen mir auf anhieb nur so schwammige (psychologische?) begriffe wie stolz und ehre ein). ob da auch nur dienste für „kapital und nation“ infrage kommen? nun ja, deswegen schrieb ich „psychologisieren“, weil ich eben keine zwecke erkennen kann die das „materiell“ voll erklären können, was aber auch nicht der beste begriff ist.

    ware …

    Sind es doch die, die von den Gestank profitieren und mit ihren Profitkalkulationen erst verursachen.

    ich zähle aber alle zu den verursachern, nicht nur die die profit daraus ziehen. alle die zumindest dieses profitsystem stützen (ihre arbeitskraft verkaufen, durch die ich dann geschädigt werde). und ja, obwohl sie dazu gezwungen sind. zu dieser dialektik lässt sich sicher ’ne menge bei marx finden.

    Noch mal zum Thema Gleichberechtigung der Geschlechter. Nur weil du vom Grund der Schädigung abstrahierst, kommst du auf die Idee die Personen, bzw. die Charaktermasken, die diesen Schaden hervorrufen, in den Mittelpunkt als Verursacher geschlechtsspezifischer Ungleichheit zu stellen.

    bitte nicht auch noch das thema gleichberechtigung hier reintragen.

    Auch der persönliche Anspruch der Geschädigten verdoppelt sich, einmal als geschädigtes Interesse als solches, das andere mal als Anspruchshaltung der ehrenwerten Persönlichkeit des Protestlerin, mit Inanspruchnahme des Ehrentitels Frau.

    sorry, aber sinnlos: auch du baust dein „sexismusverständnis“ auf der verkehrten „frau betroffen“-logik auf. für einsteiger empfehle ich ja glatt wikipedia, nun aber das interessante:

    Wenn Frauen im Durchschnitt weniger Lohn bekommen im Vergleich zu den Männern, dann liegt dass am erhöhten Karriererisiko Zwecks Schwangerschaft.

    sowie

    Ob Frauen rechtlich anerkannt werden oder nicht, ob Frauen beruflich diskriminiert werden oder nicht, liegt nicht an der fehlenden Anerkennung des weiblichen Geschlechts durch die böse Männerwelt, sondern an ihrer kapitalistischen Verwertbarkeit in diesem bürgerlichen Gemeinwesen.

    dass frauen oft -trotz schwangerschafts“risiko“– mehr und bessere arbeit liefern als männer beweisen vergleichsweise fortschrittliche unternehmen in vergleichsweise liberalen gesellschaften sowie einfache statistiken. und dann haben da nämlich schon ein paar erkannt, dass es für sie profitabler ist/sein kann, frauen die gleichen voraussetzungen und chancen wie männer zu bieten und zu beschäftigen, die dann mehr leisten u.a. dadurch dass sie statistisch betrachtet weitaus weniger krank sind. so sind es eher rückständige kapitalisten, die bspw. ingenieursposten aus (sexistischem) prinzip lieber an schlechter qualifizierte männer statt an frauen vergeben. je (markt)liberaler die kapitalistische gesellschaft, desto gleichmässiger verteilen sich die geschlechter auch auf die verschiedenen berufe (natürlich nie völlig gleichmässig, aber der gesellschaftliche sexismus besteht ja daraus, sog. männer- und frauenberufe absolut zu sehen und deswegen der türsteherin keine chance zu geben). dass menschen für ihre berufe nicht nach ihren fähigkeiten und qualifikationen ausgesucht werden, sondern hauptsächlich nach ihrem geschlecht (quasi als (sexistische) vorsortierung), das ist sexismus. und darum geht es hier.

    und das störte mich auch noch bei deiner betrachtung: die völlige ausblendung historischer ursachen und gegebenheiten. der kapitalismus kam, sah und siegte nicht über alles. wie gesagt: je kapitalistischer (denn den absoluten gibt es nicht), desto unsexistischer, da rein profitorientiert. noch nicht jede/r personalchef/in hat das verinnerlicht …

    ps: hast du jetzt den „selbstlosen, intellektuellen Jargon“ auch mal ausprobiert? naja, ich nenn’s ja die neue sachlichkeit …

  2. Gravatar Icon 2 MPunkt 10. September 2007 um 13:47 Uhr

    Spamme Deinen Kram doch unmittelbar hierhin, erspart mir die Mühe, es zu löschen.

  3. Gravatar Icon 3 tee 10. September 2007 um 13:51 Uhr

    jupp, es wäre bloss fair, wenn du den hinweis darauf (da es bei diesem ja noch andere betrifft) nicht löschen würdest. aber scheinbar soll das lieber keiner lesen. und das, obwohl ich freundlicher und argumentreicher als sammelsurium war. tja, da zeigt sich halt die kritikfähigkeit …

  4. Gravatar Icon 4 MPunkt 10. September 2007 um 15:28 Uhr

    So,habe wieder einen Hinweis gesetzt, lässt Du mich jetzt in Ruhe?

  5. Gravatar Icon 5 saltznessick 10. September 2007 um 15:40 Uhr

    kann es sein, dass deine comments ziemlich haeufig geloescht werden? schonmal ueber den grund nachgedacht?

  6. Gravatar Icon 6 tee 10. September 2007 um 17:01 Uhr

    hey, dich hatt ich ja ganz vergessen. also ja, kann sein. zumindest bei zwei blogs. ein schisser und nichtkritikverkrafter allein wär ja auch ein bissl zu wenig. womit der grund gleich mitgenannt wäre.

    mpunkt: japp, solange bis du wieder so verkehrtes zeug schreibst.

    ps: was du als empörung an deiner kritik bezeichnest, ist oft nicht mehr als deine lügen und unterstellungen zu widerlegen. oder nenn mir halt ein beispiel, wo „die täter“ gezwungen wurden sich zu verkleiden.
    oder das „frauen betroffen“, das du selbst widerlegt hast und dich jetzt scheinbar für genierst.

    wenn das empörung für dich ist, bittesehr du oberschisser!

  7. Gravatar Icon 7 Helden Karl 10. September 2007 um 21:49 Uhr

    LOOOOOOOOOOOOOOOOOOL !!!!

  8. Gravatar Icon 8 tee 11. September 2007 um 1:36 Uhr

    japp. lustig auch die neue schlussfolgerung , die den verkleidungszwang untermauern soll. hihi, wenn der wüsste, wovon er da eigentlich redet …

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