Archiv für November 2007

dieser laden ist ab sofort geschlossen

wie google so (ent)gendert

frauenärztinnen leipzig emanzipatorisch (auch so schon sehr interessant)

untergrund kolonnadenstrasse leipzig

DIESER LADEN IST AB SOFORT GESCHLOSSEN

… prangt seit kurzem in riesigen lettern in der tür des umstrittenen klamottenladens in leipzig (1,2,3) – direkt neben dem neuen grossen loch in der scheibe.

ein erfolg für die autonome antifa? aus ihrem standpunkt sicher. ich bin da eher skeptisch, sind doch die auseinandersetzungen in der kolonnadenstrasse damit noch lange nicht beendet. vielleicht im gegenteil …

antibonzentum oder ganz normaler ehestreit?

brennende autos jetzt auch in leipzig?!

umziehn? nie und nimmer!

„is‘n lebendiges viertel …“ (christini)

zwei-mark-parties

beim plakatieren an der feinkost kam grad ein pulk jugendlicher just zu uns in die einfahrt, weil einer sich doch unbedingt mit dem anderen prügeln wollte:

ey du hast meine freundin schlampe genannt, alter!

ist ja auch nicht nett. also meistens jedenfalls.
als dann aber immer mehr leute von der party dem schauspiel beiwohnen wollten und die drängelnde meute auf fast 40 personen anwuchs, fühlten wir uns doch ein wenig gestört. ohne die plakate näher gesehen zu haben, entwich einem dieser youngsters aus blauem nachthimmel dieser hammerspruch:

ihr klebt doch hier nichts antizionistisches, oder?!

köstlich amüsiert …

vortrag mit diskussion zu kritik und alternativen der romantischen zweierbeziehung

… leider hab ich an dem sonntag schon was vor. aber wahrscheinlich dürfte ich da eh nicht rein. also muss charlie wohl wieder seine engel schicken …

apropos: wen’s wirklich interessiert, ich hab einen audiomitschnitt vom vortrag „feministische theorie – eine auseinandersetzung“ des ersten postcafé.

von wegen schrottplatz

… ist schon klar!

unbegrenzte möglichkeiten …

… bei der terrorbekämpfung.

ringelpiez mit anfassen ist out!

ab morgen spielen wir kanchõ!!!

immer diese nonkonformen

„Bis auf einige Ausnahmen waren wir alle schwarz gekleidet.“ (demonstrant)

dummdeutschland schlägt wieder zu

„allerdings sind pädophile eigentlich immer auch vergewaltiger.“ (meint tschilli)

hoffnung

g: ich bin schon so weit, dass ich mit der vermittlung am telefon flirte. mit einer hätt’s fast geklappt.

j: dann besteht ja noch hoffnung.

g: ich will keine hoffnung. hoffnung bringt mich um. ohne hoffnung zu sein, das ist mein traum. ohne hoffnung ist einem alles egal. und wenn einem alles egal ist, macht einen die gleichgültigkeit attraktiv.

j: hoffnungslosigkeit ist eine lösung?

g: die einzige hoffnung!

(mein derzeitiger lieblingsdialog aus seinfeld – die verkupplung)

pass auf! von links kommt …

… ein gegenstandswechsel!

ach du grosses schluchz


mit streetart & kram ist nun leider schluss. vielen dank just …

erroristas

provinztristesse bringt uns endlich etwas zu den errorist/innen!

nein, nicht st. georg …

„Joggen könnte man als Frau in der Straße nicht mehr, sondern würde dann von Kindern mit Steinen beworfen.“ (counting the cats über fundamentalisten)

eifersucht ist eine leidenschaft, die mit eifer sucht, was leiden schafft

ein stellenweise doch ganz interessantes interview (via) mit dem polyamoren (wie so viele aber „gerade“ zölibatären) paartherapeuten markus bärlocher. aber wohl nur, weil er nicht so subjektiv optimistisch-idealistisch an das thema eifersucht herantritt wie so manch eifersuchtslose/r poly, sondern sich ein wenig „differenzierter“ damit auseinandersetzt:

Es gibt Menschen, die kennen keine Eifersucht. Es gibt andere, die erleben das erst spät in ihrem Leben zum ersten Mal. Ich kann mir das auch nicht erklären. In diesem Moment komme ich mir vor, als hätte ich einen genetischen Defekt.

klingt lustig, isses aber nicht.

tierbefreiung die nächste

group of anti animal protesters on a mission to save an elephant whose addicted to drugs. helarious

(danke an b. für diesen film und den 66stage-tipp! (dort auch etwas grösser))

freiheit für das obst!