eifersucht ist eine leidenschaft, die mit eifer sucht, was leiden schafft

ein stellenweise doch ganz interessantes interview (via) mit dem polyamoren (wie so viele aber „gerade“ zölibatären) paartherapeuten markus bärlocher. aber wohl nur, weil er nicht so subjektiv optimistisch-idealistisch an das thema eifersucht herantritt wie so manch eifersuchtslose/r poly, sondern sich ein wenig „differenzierter“ damit auseinandersetzt:

Es gibt Menschen, die kennen keine Eifersucht. Es gibt andere, die erleben das erst spät in ihrem Leben zum ersten Mal. Ich kann mir das auch nicht erklären. In diesem Moment komme ich mir vor, als hätte ich einen genetischen Defekt.

klingt lustig, isses aber nicht.


6 Antworten auf “eifersucht ist eine leidenschaft, die mit eifer sucht, was leiden schafft”


  1. Gravatar Icon 1 schneck 10. November 2007 um 20:24 Uhr

    der spruch ist toll. ich musste ihn aber mehrmals lesen um ihn zu checken.

  2. Gravatar Icon 2 schneck 10. November 2007 um 20:29 Uhr

    nicht dass ich so blöd wär.. ich bin nur etwas.. gereizt und so. :D

  3. Gravatar Icon 3 tee 11. November 2007 um 0:30 Uhr

    hach ja, eine meiner absoluten lieblingsredeweisen.

    und du lass dich bloss nicht … reizen und so.

  4. Gravatar Icon 4 repression 11. November 2007 um 20:25 Uhr

    hat zwar nix mit dem Thema zu tun, doch trotzdem:

    „aber ich hab seit jeher gemischte gefühle bei dem blog.“

    Du glaubst mir nicht? Warum? Weil unser Rechtsstaat sowas niemals zulassen würde?

    Weil unsere funktionierende Demokratie die Geheimdienste effektiv kontrolliert?

    Weil die Geheimdienste besseres zu tun haben, z.B. böse Terroristen jagen?

    Ach komm, aufwachen!

    [wen’s interessiert, die antwort habe ich bei difficult gegeben]

  5. Gravatar Icon 5 tee 14. Januar 2008 um 11:52 Uhr

    blogtipps:

    http://sarahsweltbild.twoday.net/stories/4559938/ und
    http://polyamor.blog.de/2007/12/10/der_heimtuckische_bombenwerfer~3421502

    sowie julia zitiert aus einem kommentar des ersten links:

    Ich schätze, dass du es als Zugeständnis betrachtest, wenn er (oder du) gewisse Freiheiten hat (hast)?

    Für mich sieht das ganz anders aus: ich betrachte es als Zugeständnis, auf gewisse Freiheiten zu verzichten.

    und das von einer polyamoren, man staune …

  6. Gravatar Icon 6 tee 30. Januar 2008 um 13:22 Uhr

    Eifersucht spürt Julia nach wie vor, aber sie geht anders mit ihr um. Statt Rudolf Vorwürfe zu machen, analysiert sie ihre Gefühle. „Ich weiß, dass ich mir damit nur selbst weh tue. Hinter meiner Eifersucht steckt nur mein Neid auf das Glück der anderen“, sagt sie sehr bestimmt. Aber später gibt sie zu, dass sie oft schwer mit dem Gedanken umgehen kann, dass ihr Mann gerade eine andere trifft.

    auszug aus dem sonst eher mässigen artikel der frankfurter rundschau. diskussion wahrscheinlich bei julia.

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