neues von der (anti-)antispe-front

die kongressveranstalter/innen haben es sich nicht nehmen lassen auf den text des ak gibraltar zu antworten und das ganze gleich in einem extra blog: http://dasrotepferd.blog.de/. auch antworten sie auf die dümmlichen kritikversuche des antisp(e)e versenken-“bündnisses“, welches wiederum nicht nach stehen will. immerhin letztere sollte man nicht ernst nehmen, die „dokumentieren“ ja jetzt schon e-mails und kommentieren auf blogs wie diesem.
das ganze ist allerdings auch ein eigentor für die antispes, die u.a. solches vom stapel lassen:

Der AK schreibt: „Wer kann wissen ob das eine Huhn in der Legebatterie nicht ganz anders empfindet als das andere Huhn.“ Dieser Standpunkt ist eine zynische Absage an linke Solidarität. Zugespitzt und analog zu anderen Herrschaftsmechanismen hieße das, „wer weiß, ob sich nicht der ein oder andere Schwarze in der Sklaverei ganz wohl gefühlt hat“ oder auch „vielleicht gibt es ja auch Frauen, die sich mit Freude ihrem Gatten unterordnen.“

wie so oft nur zugespitzt natürlich! denn wir wissen ja:

Antispeziesist_innen geht es also nicht darum Menschen und Tiere gleich zu setzen.

ach ja: gleich geht’s antispe-raver glotzen, wie sie sich breuninger und subways vornehmen …


12 Antworten auf “neues von der (anti-)antispe-front”


  1. Gravatar Icon 1 Antisp(e)e versenken! 02. August 2008 um 16:11 Uhr

    … aber das wichtigste ist ja, dass Sie immer noch das Monopol auf die dümmlichste Kritik haben. Das beruhigt …

  2. Gravatar Icon 2 xnegationx 02. August 2008 um 16:13 Uhr

    in dem Text finden sich, neben allerlei sachlichen Fehlern, auch noch weitere Eigentore, z.B., dass die HAH angeblich keine linke Gruppe sei (was ich an sich für Quatsch halte). Am härtesten fand ich jedoch, dass von den Organisator_innen konstatiert wurde, sie würden keine Hierachisierungen zwischen verschiedenen Unterdrückungsformen machen, und dann tun sie selbiges in dem sie allen Antispeziest_innen unterstellen, „die Ermordung eines Schweins durch Schlachter_innen“ sei emotional nicht vergleichbar mit der „Ermordung eines_r Migrant_in durch Neonazis“..Interessant, wie der Text mit seinem achso anti-essentialismus-anspruch hier auf ein mal meint, für mich und viele andere sprechen zu können….schade….

    hingefahren werden muss auf den kongress trotzdem…

  3. Gravatar Icon 3 xnegationx 02. August 2008 um 16:35 Uhr

    der absatz über marx ist natürlich auch müll…

    ansonsten bin ich gespannt über Berichte über die neue kulturindustrielle Spaß-Aktionsform der Tierbefreiungsbewegung…

  4. Gravatar Icon 4 tee 02. August 2008 um 18:03 Uhr

    och… mag nix berichten. war wie jede linke demo mit ein bisschen musik. auch sie indy

  5. Gravatar Icon 5 xnegationx 04. August 2008 um 9:48 Uhr

    der artikel zum antispe-rave ist nun gesperrt…war angeblich ein fake von anti-ds….

  6. Gravatar Icon 6 tee 04. August 2008 um 16:53 Uhr

    ja, ich weiss schon. aber anti-ds … na wer’s glaubt … :-"

  7. Gravatar Icon 7 kuki 10. August 2008 um 16:47 Uhr

    was gibts gegen diese ganzen firmen auf dem flyer einzuwenden? für die liebhaber_innen jeder erdenklichen ernährungsform gibt es dort doch leckere dinge, sowie bestimmt auch schicke kleidung bei einigen anderen. ich mag burgerking und den countryburger. yummi. den soll mir kein wursthaarträger kaputt raven.

  8. Gravatar Icon 8 tee 13. August 2008 um 19:43 Uhr

    naja, ich wüsste schon was gegen die firmen einzuwenden. aber das hat eher mit menschen zu tun …

  9. Gravatar Icon 9 kuki 20. August 2008 um 22:21 Uhr

    und genau genommen wäre das was?

  10. Gravatar Icon 10 tee 21. August 2008 um 4:42 Uhr

    die kapitalistische produktionsweise. das eigentum. kurz gesagt.

  11. Gravatar Icon 11 kuki 21. August 2008 um 8:49 Uhr

    ok, aber da erhebt sich ja nun kein unterschied zu anderen firmen oder menschlichen subjekten im kapitalismus selbst, oder?

  12. Gravatar Icon 12 tee 21. August 2008 um 16:41 Uhr

    jupp. grundsätzlich erstmal nicht*. (dass heisst aber eben nicht dass ich fröhlich konsumiere und mich womöglich noch über „wursthaarträger“ aufrege, weil sie „mir“ irgendwas kaputtraven)

    *wobei: ein klein wenig doch. also „menschliche subjekte“ kann ich so kaum beurteilen. ihr interesse und ihr (lohn)zwang sind zwei völlig verschiedene dinge. und es gibt einige wenige kollektiv geführte ausnahmen, bei denen die produktionsmittel tatsächlich in den händen der arbeiter/innen liegen. gegen die kann ich den einwand des eigentums in dieser form nicht erheben.

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