Archiv für Juni 2009

betreff: satirewatch

die anti-d-satireshow auf blogsport geht heiss weiter!

muhahahaha!

die welt sagt uns „warum der kapitalismus beibehalten werden muss„!

morgen schon

Zapatistische Selbstorganisation und Politik – Zapatistische Autonomie am Beispiel der basisdemokratischen Selbstverwaltung und des Gesundheitssystems“ – die einzige diskussionsveranstaltung der reihe, also wird sich dort sicher auch platz für diese diskussion finden.

zur global space odyssey 2009

schade, dass die „kiffkünstler“ der leipziger gso sich dieser kritik nicht annehmen werden. mühsam drüber zu diskutieren warum.

zurückzensurdifferenzierung

sowas ist doch scheisse. und sowas nicht viel besser. dann doch lieber sowas! ps: sowas hingegen …

zum „RasenBallsportverein“:

dead bull“ (viel mehr bei chemieblogger)

hach …

immer wenn man denkt es ginge nicht lustiger …

… kommt einer wie racket reality und setzt noch einen drauf: „zunaechst moechte ich klarstellen, dass mir sehr wohl bewusst ist, dass roehrig fuer die antisemitische zeitschrift “gegenstandpunkt” schreibt […]“ anti-d-satire ftw!

Zusammenfassung der Situation rund um die Entscheidung der Stadt Leipzig zur Schließung zweier existenter Asylbewerberheime zugunsten des Bauvorhabens eines neuen in der Wodanstaße 17a.

kurz: neues/zusammenfassendes vom containerlager

freerk huisken leipzig NSG

forestle wies mich darauf hin: freerk huisken am 30.06. um 19 uhr sondern im hörsaalgebäude universitätsstraße, hs 8 (NICHT im nsg): „Hochschulreform als Standortfaktor – Mit verschärfter Konkurrenz dem Denken Beine machen“>Hochschulreform als Standortfaktor – Mit verschärfter Konkurrenz dem Denken Beine machen

6jährige spielen atomkraftwerk

mit durchschlagendem erfolg!

antispes auf rechtfertigungssuche

Mit welchem theoretischen Ansatz ist die Mensch-Tier-Beziehung zu analysieren? Mit welcher Theorie lässt sich für eine Befreiung der Tiere argumentieren?

i werd nimmer!

jetzt bietet lastfm schon rss-feeds der playlisten an. nee, ich abonnier nich!

kopfschüttel II

„Parents banned from taking pictures of their own children at sports day“ (quelle)

Diskussionen. Positionen. Kritik. – Ein Reader der Protesttage der Universität Leipzig 2009

die ehemaligen „besetzer_innen“ des gwz und nsg (aka protesttage) haben einen reader rausgebracht.

ich wette ja …

… bei den infoveranstaltungen zur situation im iran am 20sten in halle und 21sten in leipzig findet mpunkt garantiert etwas über „das aufblasen der proteste“. vielleicht sogar die (heisse?) luft selbst.

schlechtes gibt es nie genug

die planetengirls sind wieder da!

tee vs. loverboy 666 die zweite

nachdem ich die erste blogpartie so bravourös in den sand gesetzt hab, forderte ich freilich revanche und leg einfach mal schnell los: c4

„Fickt euch alle.“

auf blogsport ist ja grad was los. nicht zuletzt wegen der ereignisse im iran, zuvorderst aber muss es wohl die hitze sein. verschiedene schädigungen auseinanderhalten z.b. können sowohl mpunkt (lahmacun dazu):

Und wenn Du da mal Demokratie und Faschismus vergleichst, wirst Du sehen, dass der Unterschied da echt höchstens in Nuancen besteht: Reichsarbeitsdienst oder Ein-Euro-Job … Tod durchs EU-Grenzregime oder Tod im Konzentrationslager – was soll da der große Unterschied für die Betroffenen sein?

als auch das geprüfte argument (zu im ns angepassten, statt lagerkonzentrierten, kommunisten) nicht:

Sie wären dann Frontschweine für die deutsche Nation gewesen o.ä. – auch ein Schaden. Leben in Bedürfnisbefriedigung ist da schon die bessere Alternative.

kohlrabi hat völlig recht, zynismus ist das nicht mehr. widerlich schon. (freilich eine reine geschmacksfrage. ebenfalls kommunistische persönlichkeitspflege betreibende nachwuchsprovos wie die „bahamas-gsp-schimäre“ stehen ja auf sowas, ich eher nicht. ist mir zu pomo.)

was mich zu dem bringt, weswegen sich dieser beitrag dann auch lohnt. (denn den gegenstandpunkt ehrzuretten, indem ich mal eben darstelle, dass die sog. „gsp-blogger“ bzw. „gsp-adepten“ bloss „verbalradikale nachwuchsrevolutionäre“ und „vulgär-gspler“ sind, die aus den sonst grösstenteils zutreffenden sachen des gsp regelmässig einen schmarrn machen, lohnt die mühe nicht. ups, das machen sie ja schon selbst!)
aber lassen wir einfach mal einen „uralt mg‘ler“ bei lysis reden:

Ach, M-Punkt, alter Willensmetaphysiker und Schopenhauer-Marxist! Auch der Aufklärungsidealismus der MG/des GSP hat ja seine handfesten – und sehr verständlichen – Wurzeln: Gegen die hastig-gierige Aneignung marxscher Theorie, gegen das Kurzschließen von Parteiaufbau und den flüchtigen Erscheinungen wilder Streiks in der BRD zu Beginn der 70er Jahre war ein Teil der Roten Zellen München so realitätsbewusst, sich auf eine lange Auseinandersetzung mit dem Klassenfeind einzustellen. Darüber musste Klarheit gewonnen werden, also gründete sich ein Arbeitskreis, der Resultate wissenschaftlicher Kritik vorlegen sollte. Et voila! Dass jede kommunistische Intervention in Massenbewegungen und Arbeitskämpfen wissenschaftlich fundiert sein muss ist das eine, das andere, und das ist der falsche Übergang, ist die Vorstellung, dass der Arbeiter nur »das Argument« sich einleuchten zu lassen bräuchte, und schon macht er, mit dem richtigen Willen beseelt, die Revolution. […]

und „kenner“ auch nochmal:

Mein Gott, die „Kritik“, die diese verbalradikalen Nachwuchsrevolutionäre spätestens nach der Lektüre des Ersten Bandes (oder wahlweise wenigstens der Ums-Ganze-Broschüre) in jedem zweiten Blogeintrag (also genau der Hälfte in der es nicht um langweiligen Lifestyle-Quatsch geht) gegen alles und jeden und immer gleich abspulen, ist doch einfach nur derbe langweilig und lässt sich auch in einem Satz ausdrücken: Egal ob Iran, Sozialproteste, Montagsdemos, Bildungsstreik, EZLN oder sonstwas – da geht es ja, so stellen sie empört fest, gar nicht sofort um den Umsturz eines in Marxschen Kategorien verstandenen Kapitalismus und die weltweite Errichtung des „Kommunismus“! Von dem hat man zwar auch keine Ahnung, wie der aussehen soll1, aber das muss man auch nicht, für die ProtagonistInnen der Ums Ganze-Linie gibt es dafür den KT-Quatsch einer in der bürgerlichen Subjektstruktur prinzipiell angelegten Erkenntnisbarriere und diejenigen, die eher zur MG tendieren, erzählen dann halt, eine „schonungslose Kritik des Ladens“ reiche doch eigentlich aus. […]

WORD.

  1. das stimmt ja so nicht ganz! manche wissen ganz genau, wie eine bedürfnisorientiert wirtschaftende gesellschaft zu haben ist. einfach einen gemeinsamen willen (inhalt: bedürfnisorientiert = vernünftig) fassen, die leute ab und zu mal dran „erinnern“ und schon klappt’s auch mit den konterrevolutionären. [zurück]

anti de 2009

aufruf zur bundesweiten demonstration „still not loving germany“ am 10. oktober in leipzig ist draussen.

mal den anderen zuvorkommen

heise-interview mit freerk huisken zu schule, streik und kapitalismus

pädagogik-zitat des tages

„nicht einschüchtern – erziehen!“

hach… opera ist schon toll

nachdem ich gerade am opera unite testen bin, hab ich die sprachauswahl im opera-portal entdeckt:

und so sieht das dann aus: klick und klick. süüüüüüüüüüss!