wählen, nicht wählen, alles dasselbe

die antiwahlkampagne „brot & spiele“ macht werbung für bürgerliche wahlkampagne „geh nicht hin“, die auf umgekehrte psychologie setzte. was übrigens schon am tag des erscheinens des ersten spots klar war. ach, auf nichts kann man sich mehr verlassen …


3 Antworten auf “wählen, nicht wählen, alles dasselbe”


  1. Gravatar Icon 1 dorfdisco knows best 07. August 2009 um 18:12 Uhr

    „Brot und Spiele“ haben nur ein paar Sequenzen verwendet und durch den Verweis auf ihre Kampagne den eigentlichen Inhalt (geh wählen!) wieder umgedreht. Finde die Idee ganz lustig.

  2. Gravatar Icon 2 tee 07. August 2009 um 18:55 Uhr

    quatsch. die haben den kompletten ersten spot genommen (hab ich doch verlinkt) und nur ein paar worte drangehängt. vom „eigentlichen inhalt (geh wählen!)“ war da noch lange nix. ist ja der witz. aber die schreiben auch sowas:

    Durch den demokratischen Akt des Wählens werden Staat und Herrschaft als rechtmäßig anerkannt. Dies bedeutet für uns: Nichtwählen als Delegitimation dessen, ist ein individueller emanzipatorischer Akt.

    ein nichtakt ist ein akt gegen den akt – bestechende logik!

  3. Gravatar Icon 3 löl 07. August 2009 um 19:50 Uhr

    Dabei bedarf es einer Instanz, welche Gleichheit, Freiheit und vor allem den reibungslosen Ablauf dieses Tausches sichert. […] Die bürgerliche Revolution bedeutete nicht die erkämpfenswerte Begründung individueller Freiheit, sondern die Ausrufung und Etablierung des nationalen Zwangskollektivs und der damit verbundenen Selbstidentifikation des Volkes als Nation mit dem Staate und der daraus resultierenden Legitimierung der ganzen Macht- und Herrschaftsapparatur.

    tja.

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