Archiv für November 2010

Bürgerbeteiligung

Mal wieder in Leipzig: Öffentliches Forum zum Radverkehrsentwicklungsplan

Liebe Lahmacun …

… wie konnte es nur soweit kommen?!?!

Neues aus dem Kindergarten

„Tofu“ vom Planeten der Olifanis meldet sich mal wieder zu Wort und zwar mit einer aufschlußreichen Kommunikation1 über Sinn und Zweck von gesellschaftlicher Veränderung. Iranische Verhältnisse als „mittelalterlich“ zu bezeichnen und darüber das vermeintlich kleinere Übel „Staat und Kapital“ unter den Teppich zu kehren, gehört dabei ja schon fast zum guten Ton. Sei’s drum, das bemerkenswerte diesmal ist eher die Unerkenntnis über die eigene Stellung in der „Revolutionsfrage“:

Zunächst mal stelle ich fest, dass ich mit Staat und Kapital z.Zt. ganz gut lebe und mich z.Zt. ganz gut damit arrangieren kann. Ich habe eine Job, der mir Spaß macht, kann mir leisten was ich will und muss keine Einschnitte in der Erfüllung meiner Bedürfnisse machen. Logisch, sehr vielen Leuten geht es mit Staat und Kapital deutlich schlechter als mir! Ohne Frage. Was ich aber in Frage stelle ist, ob eine so revolutionäre Umwerfung von Staat und Kapital überhaupt notwendig und zielführend ist?

Lieber Tofu, natürlich ist die Revolution für Dich nicht notwendig, wenn Du alles toll findest. Logisch ist, daß Du Dich dabei schlicht auf der anderen Seite befindest. Feindesseite.

  1. Übrigens kein Zufall, bei einer Twitterdiskussion über Revolution Namen wie Bigmouth und Aftershow zu lesen. Leute, sucht Euch endlich … EINEN CHAT! ;) [zurück]

FORM – Magazin in 9 Bögen

Hat eigentlich schon jemand versucht die neue outside the box zu lesen?

Wachrütteln – Eltern gegen die mediale Verrohung der Jugend

Bei „Eltern-im-Netz.de.vu – Eltern gegen die mediale Verrohung der Jugend“ gibt es für besorgte Eltern weise Ratschläge vom Erziehungsexperten Frank Torthoff und seinem anderen Synonym Thomas Reuthscheidt. Dort gibt es dann so erfrischende Sachen wie die von Herrn Elstner und seiner 16jährigen Tochter zu lesen:

Meine Frau Jutta und ich sind beide selbstständig und haben deswegen wenig Zeit, sie persönlich zu kontrollieren und nachzusehen, was sie in ihrer Freizeit so macht. Deswegen haben wir vor gut einem Jahr angefangen, Überwachungsgeräte im Haus einzubauen. Im gesamten Haushalt haben wir insgesamt sechs Kameras in Küche, Wohnzimmer und Flur installiert, die ständig eingeschaltet sind und die wir jederzeit übers Internet abrufen können, um zu sehen, was unsere Tochter gerade treibt. Dazu muss sie immer einen GPS-Sender und ein Handy mit einem Ersatzakku bei sich tragen, wenn sie das Haus verlässt, damit wir immer sehen können, wo sie sich gerade aufhält.

… worauf der werte Herr Torthoff richtigerweise antwortet:

Geben Sie Ihrer Tochter keine Rückzugsmöglichkeiten, sonst wird Sie den Umgang mit der Kontrolle nie lernen. Installieren Sie Kamera-Dummys im Badezimmer, damit Sie sich auch da nicht mehr sicher fühlt und gezwungen wird, sich ihrem Problem zu stellen. Nur so wird sie lernen, damit umzugehen.

Seh ich ja auch so. Genau wie mit dem schlimmen Homo-Sohn, der eine Party geschenkt bekam:

Allerdings hatten wir auch hier ein paar Regeln: Die Party musste auf jeden Fall zu Hause stattfinden, so dass wir alles überschauen und sofort eingreifen können, wenn irgendetwas passiert. Außerdem legten wir fest, dass maximal 15 Leute kommen durften und die Gäste um 24 Uhr nach Hause gehen mussten. Für die gesamte Feier hielten wir ein Budget von 100€ für mehr als genug.

Am Tag der Party fuhr ich in die Stadt und kaufte alles, was man für eine gelungene Geburtstagsfeier so braucht: Luftschlangen, Konfetti, Fackeln und andere Dekoration. Über das Bier hatte ich mich lange mit meiner Frau Karin beraten und uns letztendlich darauf geeinigt, einen Kasten Beck’s zu kaufen. Die Stereoanlage und etwas Musik liehen wir uns von unserem Nachbarn.

Der Abend kam und die Party war ein voller Erfolg. Da wir ja abgemacht hatten, dass die Party im Wohnzimmer stattfinden musste, konnte ich vom Sessel aus alles gut beobachten, und auch als ich nach jeder Stunde die Bierflaschen im Kasten nachzählte, um zu sehen, wie viel jeder getrunken hatte, war ich beruhigt.

Ja, so erzieht man heute 20jährige! Wenn die dann aber mit Kerlen im Bett erwischt werden, wird’s auch mal ernst:

Seitdem geben wir Arne nichts mehr zu essen, damit er lernt, dass wir in unserem Haus keine Homos dulden.

Sensationell auch „Die Kiffer-Hölle des Robert K.“:

Täglich raucht er in seiner Wasserpfeife (ein so genannter “Joint”) Haschisch, oder, wie er es nennt, “Gras”. […] Und wie finden das seine Eltern? Gut, offensichtlich. Denn sie waren es, die ihm das alles erst ermöglicht haben. Roberts Eltern rüsteten zu seinem 14. Geburtstag sein Zimmer um, bauten eine Kiffer-Hölle daraus. Sie kauften alles ein, was man so zum Kiffen braucht: Joints, Blättchen, mit Cannabisblüten bedruckte Feuerzeuge, Spritzen. Das Rauschgift selbst stammt aus Eigenproduktion. […] Eine Nachbarin: “Ich konnte sie durch die Wände schreien hören. Wie Wahnsinnige hämmerten sie gegen die Wände und schrien herum. Ich konnte nicht schlafen, es war grauenhaft.”

GRAUENVOLL!!! Ich könnte hier ja noch seitenlang weiterzitieren, so sehr ziehen mich diese schaurigen Ereignisse in ihren Bann. Aber lest besser selbst, welche Stories sich der Frank noch so einfallen lässt, um der Verrohung unserer Jugend Herr zu werden.

ps: Via die kleine Maus, die das auch alles grauenvoll findet.

pps: Ganz große Kunst auch „Trotz Lohnkürzung und Überstunden: Angestellte bringen keine Leistung

ppps: Ich kann nicht aufhören. Es wird aber auch nur besser. Aus einem Kommentar zur Überwachungsfrage:

Niemand käme auf die Idee seinem Pitbullterrier etwas Freiraum zu geben, denn ohne eben jene Führung, entwickeln sich Hunde wie Kinder zu gefährlichen Zeitbomben. Nur dass Kinder auch noch durch Dinge wie Killerspiele, Drogen und Pornografie zum schlechten geführt werden, schon deshalb müssen Kinder kurz angebunden sein, denn sonst hat man ein Drogensüchtiges-Homosexuelles Kind, welches vielleicht auch noch Amok läuft.

Kleider machen Leute

In meinem Jargon ist Humana eine kommerzielle Sekte. Ursprünglich war sie eine politische. Sie wollte dem Marxismus auf der Welt zum Sieg verhelfen.

Das österreichische Magazin Datum mit einem sehr informativen Artikel über den Kleidersekte Humana.

Es macht schon Spaß …

… dabei zuzuschauen, wie sich der Rest antideutscher Szene hierzulande selbst zerschlägt. Weiter so! (hier übrigens die Erklärung des CI)

Die erste Naberschnurblutbank und das einzige Kleingärtnermuseum

Oliver Storch sammelt Leipzigs Superlative (via)

Was Freud dazu wohl gesagt hätte?

„Das soll so Situationen verhinden wie als das kleine Mädchen versucht hat sich selbst mit der Radpumpe aufzublasen und die Geschichte mit dem Jungen der Speichen mit der Kabelscheere durchgeknipst hat.“ (Quelle)

Antimoralismus muss endlich praktisch werden!

Macker richtig durchficken!!!

Kennen Sie den?

Es war einmal ein Affe, der hatte keine Waffe.
Er legte eine Plane, auf seine Kampfbanane.
Da kam ein fieser Bulle, mit einer Käsestulle.
Der schoss den Affen tot und aß darauf sein Brot.
Was lehrt uns die Geschicht? Leicht ist das Leben nicht.
Die Bullen und die Affen, ham nicht die gleichen Waffen.

(Matthias Beltz – Ich bin nichts, ich hab nichts, aber ich lach mich tot)

Milieukontakt

Denn Kontakt zum Milieu ist wichtig!

realitätsverleugnung des monats

„natürlich gibt es sexismus usw auch in deutschland, unter deutschen, aber er ist nicht gesellschaftsfähig.“ (linker, schwulen-freundlicher, frauen-versteherischer, antifaschistische und antiarabischer egotronic fan)

Mitreden beim Leipziger Radverkehrsentwicklungsplan?!

In einem öffentlichen Forum am 3. November, 18 Uhr, im Sitzungssaal des Stadtrates im Neuen Rathaus wird der Entwurf des Radverkehrsentwicklungsplanes vorgestellt und diskutiert. (Quelle)

Liebeskummerpraxis hilft, wenn Geld das Portemonnaie belastet

Kann bitte mal jemand dieser Grinsefresse auf den Tisch kacken?! Danke.