Neues aus dem Kindergarten

„Tofu“ vom Planeten der Olifanis meldet sich mal wieder zu Wort und zwar mit einer aufschlußreichen Kommunikation1 über Sinn und Zweck von gesellschaftlicher Veränderung. Iranische Verhältnisse als „mittelalterlich“ zu bezeichnen und darüber das vermeintlich kleinere Übel „Staat und Kapital“ unter den Teppich zu kehren, gehört dabei ja schon fast zum guten Ton. Sei’s drum, das bemerkenswerte diesmal ist eher die Unerkenntnis über die eigene Stellung in der „Revolutionsfrage“:

Zunächst mal stelle ich fest, dass ich mit Staat und Kapital z.Zt. ganz gut lebe und mich z.Zt. ganz gut damit arrangieren kann. Ich habe eine Job, der mir Spaß macht, kann mir leisten was ich will und muss keine Einschnitte in der Erfüllung meiner Bedürfnisse machen. Logisch, sehr vielen Leuten geht es mit Staat und Kapital deutlich schlechter als mir! Ohne Frage. Was ich aber in Frage stelle ist, ob eine so revolutionäre Umwerfung von Staat und Kapital überhaupt notwendig und zielführend ist?

Lieber Tofu, natürlich ist die Revolution für Dich nicht notwendig, wenn Du alles toll findest. Logisch ist, daß Du Dich dabei schlicht auf der anderen Seite befindest. Feindesseite.

  1. Übrigens kein Zufall, bei einer Twitterdiskussion über Revolution Namen wie Bigmouth und Aftershow zu lesen. Leute, sucht Euch endlich … EINEN CHAT! ;) [zurück]

24 Antworten auf “Neues aus dem Kindergarten”


  1. Gravatar Icon 1 mülltonnenschnüffler 24. November 2010 um 0:10 Uhr

    tofu schreibt dem neorassistischen kapitalismusaffirmativen blatt „jungle world“ auch liebesgedichte: http://www.flickr.com/photos/tofu-olifani/292884441/

  2. Gravatar Icon 2 motzi 24. November 2010 um 10:30 Uhr

    das gedicht ist nahezu so schlimm zusammengereimt wie jenes, welches meine mutter mal dem „sarotti-mohr“-schokoladenhersteller schrieb um gratispackungen abzugreifen. also so richtig richtig mies. aber hundertpro war hier sein einzigster antrieb auch nur derselbe wie der meiner ostdeutschen plattenbaumutti, nämlich irgendnen plunder gratis zu bekommen [z.b. irgendnen einzeiler von ivo bozic im emailpostfach oder fame bei strunzdoofen vorpubertären antideutschen girls].

  3. Gravatar Icon 3 Ströbele 24. November 2010 um 22:37 Uhr

    Du bist Scheiße!!!

  4. Gravatar Icon 4 tee 24. November 2010 um 23:21 Uhr

    „einziger antrieb“ l-)

    MENSCH, LERNT DAS ENDLICH MAL!!!

    die „strunzdoofen vorpubertären antideutschen girls“ erinnern mich prompt an „moshe“ und „toshe“ von dieser denkwürdigen k60-party damals. die waren allerdings schön pubertär …

  5. Gravatar Icon 5 Robert 25. November 2010 um 0:22 Uhr

    Siehe hier ab Minute 7:
    http://www.youtube.com/watch?v=iGz8hu9QKnM

    „denen Sie nicht gefällt“

  6. Gravatar Icon 6 saltzundessick 30. November 2010 um 0:39 Uhr

    pupertaer ist das stichwort: tee, die herrschenden dieser welt einschliesslich mir und tofu zittern mal schon so richtig vor deiner blogger-revolution. ich hoffe, du findest dann auch den weg zum palast, um diesen zu stuermen. mit der geografie hast du es ja nicht so.
    und jetzt liefer gefaelligst ordentliche argumente ab!

  7. Gravatar Icon 7 tofu 30. November 2010 um 12:19 Uhr

    =d> =))
    Ganz liebe Grüße!
    Dein Feind

    [bissl spät aus dem spam gefischt]

  8. Gravatar Icon 8 argumenteeklaus, puberteer 30. November 2010 um 13:30 Uhr

    … und du nicht so mit der grammatik.

    das argument war folgendes:

    Lieber Tofu, natürlich ist die Revolution für Dich nicht notwendig, wenn Du alles toll findest.

    die frage ist vielleicht eher, warum tofu sich überhaupt die revolutionsfrage stellt. ich tippe mal auf restlinkssozialisation. geht ja schwer weg sowas.

    im übrigen habe ich im beitrag nur festgestellt, dass tofu auf der gegenüberliegenden seite der revolution zu verorten ist (sofern es keine faschistische ist, soll ja vorkommen) und von daher die revolution eher fürchten sollte. ok, wahrscheinlicher ist es wohl, dass er sich zu den 90% restdeutschen gesellt, die ihr fähnchen schon im wind hängen lassen. irgendein pseudostalino würde da jetzt was von liste und fmf schreiben, aber die listenführer werden immer dieselben sein. leute wie tofu.

    ps: kaum geht’s mal nicht um israel, wirst du gleich übermütig und forderst argumente. wozu soll das gut sein?!

  9. Gravatar Icon 9 saltzundessick 30. November 2010 um 20:25 Uhr

    jetzt red dich mal nicht raus, kleiner. wenn du irgendwas willst, komm nach berlin und hol dir deine packung revolutionsbackpfeifen ab. aber dazu bist du zu weich. israel hin oder her.

  10. Gravatar Icon 10 Finni 30. November 2010 um 20:34 Uhr

    @Tee, wenn du schon so ein Rechtschreibklugscheißer bist, warum ist dir dann der seit-seid Fehler im Gedicht nicht aufgefallen, das mülltonnenschnüffler verlinkt hat? :-w

    jetzt red dich mal nicht raus, kleiner. wenn du irgendwas willst, komm nach berlin und hol dir deine packung revolutionsbackpfeifen ab. aber dazu bist du zu weich. israel hin oder her.

    :d :d :d

  11. Gravatar Icon 11 tee 01. Dezember 2010 um 1:36 Uhr

    saltzundessick: berlin trau ich mir schon so nicht und ausserdem bin ich ein stadtbekanntes doppel-weichei. halt mehr so‘n kuschelrevolutionär.

    finni: grammatik, nicht orthographie. aber da bin ich auch ein korinthenkacker, stimmt. mach‘ ich auch immer, nur dazu muss ich den schund erstmal lesen …

    … dann fällt mir nämlich auch gleich „alptraumwelt“ auf, das ging ja wohl noch nie mit p! :-w

  12. Gravatar Icon 12 clov 01. Dezember 2010 um 2:45 Uhr

    @saltzundessick

    Solange tee auf Supersoldaten wie meine Wenigkeit zurückgreifen kann, brauch er sich nicht einmal die Finger schmutzig machen. Poste doch einfach mal, wo Du wohnst <):)

    Btw: Ein Korinthenkacker scheißt nicht wo er muss, sondern wo er will, deshalb vllt das Mißverständnis 8)

  13. Gravatar Icon 13 tee 01. Dezember 2010 um 3:01 Uhr

    wo ich will … stimmt. hätte ich gar nicht lügen müssen. :-"

  14. Gravatar Icon 14 skp 01. Dezember 2010 um 23:41 Uhr

    Fürchten muss sich ja keiner vor den Revolutionsfantasien von Provinzmarginalien aus Studentenkäffern als vor der grassierenden Argumentlosigkeit, die es nicht mal hinbekommt jemandem, der offensichtlich von Staat und Kapital geschädigt wird, über ideologische Zusammenhänge aufzuklären, dass nur weil es anderen schlechter geht man immer noch genügend Gründe hat seine Gegenerschaft zu Staat und Kapital zu entwickeln.

    Da ist es natürlich berechtigt zu fragen, wie man überhaupt auf die Revolutionsfrage kommt: mit dem Gefasel kriegt man nur jene Verblödung zusammen, von der man schon vorher weiß, daß danach nichts vernünftiges kommen kann. Literatur- und Orthographiekritiker unter sich. Das berechtigt durchaus in Frage zu stellen, ob da was zielführend wäre. Dann noch vom Stalinismus abweichen zu wollen, ohne den es in dieser Konstellation aus Argumentlosigkeit und symbolischen Akten gar nicht gehen würde, zeigt auch nur, daß hier Persönlichkeitspflege zu Werke ist, um sich selbst rückzuversichern, was für ein revolutionäres Subjekt man doch selber wäre.

    Das war hier auch schon mal besser.

  15. Gravatar Icon 15 sacre 01. Dezember 2010 um 23:56 Uhr

    skp übt sich also mal wieder in polemik. das war hier auch schon mal besser.

  16. Gravatar Icon 16 sacre 01. Dezember 2010 um 23:56 Uhr

    „jemandem, der offensichtlich von Staat und Kapital geschädigt wird“

    meinst du tofu? was ist denn da wo offensichtlich?

  17. Gravatar Icon 17 sacre 01. Dezember 2010 um 23:59 Uhr

    ich weiß es! jemand aus dem „kindergarten“ (olifani ist gemeint, wenn ich die kategorie richtig deute) muss geschädigt sein.

    ja, offensichtlich! <:-p

  18. Gravatar Icon 18 skp 02. Dezember 2010 um 0:00 Uhr

    Wenn kein Argument dafür hast, was an Lohnarbeit generell schädigt, dann kann es mit dem revolutionären Bewußtsein ja nicht so weit her sein.

  19. Gravatar Icon 19 sacre 02. Dezember 2010 um 0:08 Uhr

    was schädigt denn an lohnarbeit „generell“? der mehrwert?

  20. Gravatar Icon 20 sacre 02. Dezember 2010 um 0:10 Uhr

    ich habe nicht behauptet, daß ich ein revolutionäres bewusstein habe. brauche ich hier eins?

  21. Gravatar Icon 21 sacre 02. Dezember 2010 um 0:22 Uhr

    „Ich habe eine Job, der mir Spaß macht, kann mir leisten was ich will und muss keine Einschnitte in der Erfüllung meiner Bedürfnisse machen.“

    volle bedürfniserfüllung und offensichtliche schädigung. die preisfrage des abends geht an skp: wie geht das nur zusammen?

  22. Gravatar Icon 22 skp 02. Dezember 2010 um 9:21 Uhr

    Die Nichtbefriedigung von Bedürfnissen ist natürlich die einzige Schädigung, von der Lohnarbeiter durch Staat und Kapital betroffen sind. Konkurrenz, Herrschaft alles Blödsinn oder maximal Nebenwidersprüche – ist es schon so kalt, dass das Hirn einfriert oder ist diese Begrifflosigkeit echt? Dann ist klar wieso man sich hier mit Gedichten und Orthographie beschäftigt und von einem Kindergarten daherredet.

  23. Gravatar Icon 23 sacre 02. Dezember 2010 um 15:34 Uhr

    dann sag doch mal, was die offensichtliche schädigung bei tofu ist, du elende labertasche. herrschaft? ist keine schädigung, sondern ein gesellschaftliches verhältnis. konkurrenz? auch nicht, sondern ebenfalls ein verhältnis, in dem menschen zueinander stehen. da ziehen vielleicht viele den kürzeren und mit viel fantasie kann man das sogar eins zu eins in „schädigung“ übersetzen, aber eben nicht alle. tofu gewinnt dabei OFFENSICHTLICH nur, ist also nicht geschädigt.

    du hast einfach keine ahnung, was du ihm für schädigungen andichten sollst, aber tönst hier rum, als wärst du der grösste kapitalismuskritiker, den blogsport je gesehen hat. DAS ist kindergarten, genauso wie tofus revolutionsgelabere.

  24. Gravatar Icon 24 tee 02. Dezember 2010 um 20:35 Uhr

    skp, du hast scheinbar zu viel mit mpunkt diskutiert. dein gehabe als kapitalismuskritiker, der auf die „dichter“ aber selbst nur worthülsen wie „aber … SCHÄDIGUNG!!!“ folgen lässt, und die inflationäre verwendung des begriffs für alles, was den *eigentlichen* interessen der lohnarbeiter nicht entsprechen würde. standard revolutionsführergehabe.

    also komm mal wieder runter und erklär halt, welche schädigungen bei tofu offensichtlich der fall sind, statt hier in wertmüllerscher manier mindestens genauso begriffslos rumzupoltern.

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