Neues aus der Veganz-Gerüchteküche

Mögen sich die potentiellen Leipziger Einkäufer_innen ein eigenes Bild über den Veganz machen.

PS: Liebe Facebook-Nutzer_innen, wechselt doch einfach zu Diaspora. Bei Facebook verlinkt zu werden, macht mir immer so ein ungutes Gefühl. Vielleicht lest Ihr ja mal die „Erklärung“.


10 Antworten auf “Neues aus der Veganz-Gerüchteküche”


  1. Gravatar Icon 1 tee 26. Februar 2012 um 14:34 Uhr

    dieser tätowierer ist ja eine echte fundgrube. „faschistoide ästhetik“ ist eben auch eine zweischeidige uzi.

  2. Gravatar Icon 2 hhh 26. Februar 2012 um 18:47 Uhr

    lustiger bericht. im konsum sind die arbeitsbedingungen schlechter. da kauf ich meinen tofu dann lieber im veganz.

  3. Gravatar Icon 3 tee 27. Februar 2012 um 0:04 Uhr

    Ich bin mal so und paste den „Offene[n] Brief an Pascal“ nicht.

  4. Gravatar Icon 4 new_vegan 27. Februar 2012 um 10:58 Uhr

    Danke, sehr interessant … ich mache dann am besten mal meine eigenen erfahrungen :-)

  5. Gravatar Icon 5 user_in 28. Februar 2012 um 15:14 Uhr

    Dann bin ich mal so frei und paste auch die Stellungnahme der Verfasser_innen:

    Wir, die Verfasser des Artikels sind schockiert über einige der Kommentare, die unser Artikel nach sich gezogen hat, daher möchten wir auf einige Dinge hinweisen:

    1. Wir sind eine Gruppe von Veganer_innen, die die Entwicklungen und Problematischen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Veganz seid längerem beobachten und der Meiningen sind, das die seit langem im kleinen und stillen geführte Debatte öffentlich und mit möglichst vielen Belegen geführt werden muss.

    2. Wir wollen nicht, dass Menschen für unseren Artikel an den Pranger gestellt werden, schon garnicht, wenn sie nicht zu den Verfassern gehören, daher in aller Deutlichkeit: Pascal ist nicht der Verfasser dieses Artikels noch hat er irgendetwas mit uns zu tun.

    3. Der Artikel ist für Idimediaverhältnisse absolut freundlich und es werden viele Quellen nachweise erbracht. Wir halten eine Inhaltliche Debatte zu dieser Thematik für Notwendig und Flamewars für kontraproduktiv.

    4. Wir haben den Begriff „Schwarzarbeit“ nicht verwendet um irgendjemenschen zu diskriminieren. Die Idee, dass dies der Fall sein könnte kam uns schon allein daher nicht, weil wir „Schwarzarbeit“ und „Schwarzfahren“ wenn nicht als Mittel zur Ausbeutung von Arbeiter_innen nicht als etwas negatives betrachten. Wir halten die aufkommende Kritik jedoch gerade in Anbetracht der Gesamtgesellschaftlichen Verwendung dieser Begriffe und unabhängig von der Wortherkunft für absolut gerechtfertigt. Latent Rassistische/Sexistische/Diskriminierende Sprachmuster gilt es aufzubrechen!

    5. Es wurde kritisiert, dass ein veganer Supermarkt sich ja nicht nach rechts abgrenzen müsse, Linke Projekte fördern müsse oder seine Mitarbeiter_innen korrekt behandeln müsse, da es kein Linkes Monopol auf Veganismus gäbe. Das weisen wir absolut zurück! Für uns ist klar: Antispeziesismus muss auch Antifaschismus sein und wir tragen kein Geld in Läden, die ihre Mitarbeiter_innen schlecht behandeln, ob Lidl ob Schlecker ob Veganz. FÜR DIE BEFREIUNG VON MENSCH UND TIER!

  6. Gravatar Icon 6 alex 28. Februar 2012 um 19:02 Uhr

    danke für diesen beitrag!!

  7. Gravatar Icon 7 tee 01. März 2012 um 22:44 Uhr

    dann bin ich mal erst recht so und mache weiter:

    Veganz-Bashing? Nein Danke!

    Veganz-Team 29.02.2012 – 10:17

    Wir sind das Team des Veganz (=alle dort Angestellten bis auf zwei Ausnahmen, die gerade nicht erreichbar sind) und wollen hiermit eine eigene Darstellung veröffentlichen. Der Artikel „Veganz? Nein Danke!“ wurde ohne jegliche Absprache mit aktuellen Mitarbeiter*innen veröffentlicht und entbehrt vielleicht auch deswegen an vielen Stellen der Seriosität. Das Zitieren von irgendwelchen Facebook-Kommentaren macht das Ganze nicht unbedingt glaubwürdiger.

    Auch wir sind das Veganz, tragen unsere Gesinnung teilweise sehr deutlich offen nach außen und geben keinem Nazi einen Anlass, im Veganz einzukaufen.

    Wir sind nicht scheu und müssen auch keine Angst haben, uns zu äußern. Wir sind untereinander organisiert, sprechen Kritikpunkte gegenüber der Geschäftsführung offen an und fordern von ihr Diskussionen zu kontroversen Punkten. Und zwar, ohne dafür entlassen zu werden. Immer wieder konnten und können wir das Geschehen im Veganz maßgeblich mit beeinflussen und werden nicht einfach nur von oben gesteuert. Auch diese Gegendarstellung verfassen wir aus freien Stücken und in eigener Ausformulierung ohne eine Zensur der Geschäftsführung.

    Auf manche Punkte dieses Artikels möchten wir eingehen, andere werden wir nicht ansprechen, weil sie entweder substanzlose Anschuldigungen sind und Gerüchte aus mindestens dritter Hand enthalten oder weil wir denken, dass sich zu ihnen die entsprechenden Personen äußern können und sollten.

    Zu den Punkten 1 bis 5: Dieses Thema hat sich inzwischen scheinbar zu einem Selbstläufer entwickelt und in dem rasenden Verlangen, einen Anti-Nazi-Hinweis am Eingang des Veganz sehen zu wollen, vergessen viele scheinbar, dass sie kritiklos in Läden einkaufen, die ebenfalls keinen solchen Hinweis angebracht haben.

    Zu Punkt 6: Es ist schlicht nicht wahr, dass „alle Mitarbeiter, die auf der MV ernsthafte Zweifel an Herrn Bredacks Kundenpolitik äußerten“ entlassen wurden – auch wenn vereinzelte Entlassene das vielleicht so darstellen sollten. Es arbeiten noch einige Menschen im Laden, die sich ebenfalls auf der MV und danach kritisch zur Kundenpolitik äußer(te)n.

    Zu Punkt 7: Wie auch aus den zitierten fb-threads hervorgeht, ging es nie um einen real dort einkaufenden Thor Steinar-Träger (den wir nicht unterschiedslos behandeln würden/müssten), sondern immer nur um die Frage, ob denn im Veganz Träger*innen von Thor Steinar-Kleidung bedient würden. Tatsächlich ist bisher kein einziger Fall von TS-tragenden Veganz-Kund*innen bekannt oder belegt. Von Seiten der Geschäftsführung haben wir die Freiheit, Menschen mit rechter Kleidung o.ä. darauf anzusprechen und kritisch mit ihnen umzugehen.

    Zu Punkt 8: Das wurde nicht nur mindestens, sondern GENAU einmal getan. Daraufhin gab es aus dem Team starke, berechtigte Kritik daran und kam deswegen nie wieder vor.

    Zu Punkt 9: Jede*r im Team ist darüber informiert, was die anderen über ihre Ernährung angeben. Es gab nie eine Anweisung, was aus PR-Gründen o.ä. auf die entsprechende Kund*innenfrage zu antworten sei. Die Antwort liegt also stets im Ermessen der konkreten Mitarbeiter*in! Das „Einstellungskriterium Vegan“ beruht vor allem auf der Hoffnung, dass vegan lebende Menschen eine gute Beratung zu veganen Produkten und Themen geben können. In Einzelfällen gab/gibt es klare Argumente dafür, auch vegetarisch lebende Menschen (auf dem Weg zum Veganismus) einzustellen, die mit zehnjähriger vegetarischer Lebensweise oder immenser Einzelhandelserfahrung einen wertvollen Beitrag zur Idee „Veganz“ leisten können. Dies trifft auf die wenigen bisher eingestellten nicht komplett vegan lebenden Menschen zu.

    Zu Punkt 11: Wann und von wem wurden denn Beteuerungen dazu gemacht? Selbst einige aus dem Team haben zur Einrichtung von Kameras geraten. Das tatsächlich zu tun, war dann eine ungeliebte Entscheidung, die darauf beruht, dass a) mehrfach bei uns eingebrochen und teures Equipment gestohlen wurde und b) im Laden offenbar viel geklaut wurde. Einige mögen über die nun verschwundene Möglichkeit zum Klauen traurig sein, aber wenn der Laden die versprochenen Löhne zahlen soll, muss nun mal auch was reinkommen! Wer sich über miese Löhne beschwert, ist dann ja wohl in der Beweispflicht, woher höhere Löhne kommen sollen.

    Zu einigen der (teilweise inzwischen gelöschten) Kommentare unter dem Artikel: Wir finden es zum Kotzen, wenn hier Einzelne als Sündenbock benannt und an den Pranger gestellt werden. Wenn Ihr offene Rechnungen miteinander habt, klärt das untereinander und nicht auf diese hinterhältige Art!

    kann ich alles nachvollziehen und bleibe gespannt auf das leipziger veganz.

  8. Gravatar Icon 8 user_in 02. März 2012 um 0:50 Uhr

    Wenn du das alles nachvollziehen kannst (ich übrigens auch…), dann lösche doch bitte das Posting mit Pascal. So an den Pranger gestellt zu werden, muss ja wohl nicht sein.

    „Zu einigen der (teilweise inzwischen gelöschten) Kommentare unter dem Artikel: Wir finden es zum Kotzen, wenn hier Einzelne als Sündenbock benannt und an den Pranger gestellt werden. Wenn Ihr offene Rechnungen miteinander habt, klärt das untereinander und nicht auf diese hinterhältige Art!“

  9. Gravatar Icon 9 tee 02. März 2012 um 2:29 Uhr

    Na dann bin ich mal nicht so. Aber nur weil die Verfasser_innen es anscheinend so wollten.
    Ich dachte ja erst, mit den Sündenböcken und Angeprangerten sind die im Ausgangsposting gemeint. Aber hey – Täter, Opfer, wer weiß das schon, wenn Polit-Veggis sich kloppen.

  10. Gravatar Icon 10 ouwe 01. Juli 2012 um 20:13 Uhr

    verstehe die Ideologisierung überhaupt nicht! Bei veganer Ernährung geht es doch in erster Linie um den Tier- und Klimaschutz! Man muss nicht zwangsläufig eine linke Einstellung haben um vegan zu leben!! Zum Beispiel bin ich Monteur, viel unterwegs und hab es mit Leuten zu tun, die wenig über ethische Fragen nachdenken. Es ist manchmal sehr schwierig, mit manchen Situationen und dem bösen Spott umzugehen, der einem begegnet. Hab es trotzdem geschafft, manchen Menschen aus meinem Umfeld zum nachdenken zu bewegen. Finde es sollte in der „Mitte der Gesellschaft“ ankommen. Ist viel wichtiger, denn nur der „Verbraucher“ kann schlussendlich die Dinge ändern.
    Hoffe der Veganz-Markt öffnet möglichst zeitnah in Leipzig! Im übrigen ist es müßig, darüber nachzudenken, ob man einen Nazi bedient. Da wird sich sicher keiner hinverirren. Ethik ist in diesen Kreisen doch sicher eher ein Fremdwort. Also beschäftigt euch besser mit den wichtigen Fragen!!

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