Archiv für Oktober 2012

Apropos Triebunterdrückung

Das Zeit-Magazin über das Charité-Projekt „Kein Täter werden“.

no pun intended

„Liebe ist wie Schrödingers Katze: Wenn du nachfragst, könnte sie schon tot sein.“

Trendsetter

„Vinyl war nie wirklich weg – und erlebt in Leipzig doch eine Renaissance“

Agent Provocateur

Ja nee, is‘ klar: „Eine Hausdurchsuchung in Connewitz ist immer und in jedem Fall ein Angriff auf das Viertel, ein Angriff auf linke Strukturen, ein Angriff auf uns.“ #Satire

Kotzkübel des Tages

Johannes Lichdi von den Grünen, für den Diskriminierung schlimm, weil standortgefährdend ist:

Diskriminierung ist nicht nur undemokratisch, sondern macht den Freistaat Sachsen auch unattraktiv für Zuziehende aus dem In- und Ausland.

Denn das kostet die Volkswirtschaft ja, wenn billige Arbeitskräfte aus dem Ausland oder den hiesigen Behindertenheimen nicht auch so ausgebeutet werden können wie jede_r andere:

Diskriminierung ist kein Kavaliersdelikt. Sie hat einschneidende Folgen für die Betroffenen und verursacht gesamtgesellschaftlich enorme Kosten, weil etwa Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Migrationshintergrund nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt finden“, so der Sachverständige Herr Bernhard Franke, stellvertretender Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)

Diskriminierung ist eben wirtschaftsschädigend und deswegen schlecht. Findet ja auch Innenminister Friedrich:

Neonazis, die Ausländer bedrohten, seien eine große Gefahr für die deutsche Wirtschaft. „Allen muss klar sein, dass wir uns als exportorientiertes Land Ausländerfeindlichkeit überhaupt nicht leisten können“, sagte der Minister. „Wenn wir unsere Waren überall in der Welt verkaufen wollen, müssen wir uns auch gegenüber an unserem Land interessierten Menschen offen zeigen.“

Und undemokratisch natürlich. Na da.

Es geht voran

Open Office für Leipzig, Libre Office für München

Rechtskräftigkeit des Tages

Tabus statt Argumente – Inzest bleibt strafbar.

Mein Tipp …

… für Leute mit zuviel Geschmack: Einfach nicht hingehen. Als hätte ein Einkaufszentrum den Zweck, irgendwelchen Lokalbloggern zu gefallen. Träumer.