Archiv der Kategorie 'theatralisches'

Free Syrian Angst

Tod eines Steuerfahnders

Tod eines Steuerfahnders

Mehr Infos bei DramaVision.

Übrigens …

… ist trotz aller Gegenwart morgen (Dienstag) um 17:30 Uhr die letzte Chance in Leipzig, „Generation Occupied“ zu sehen.

Trotz Aller Gegenwart

-> Theater Against Germany < -

Bujaka Bujaka!

Wenn sich im Spinnwerk eine Gruppe von jungen Leuten einem Projekt stellt, das mit „Mahatma Hitler“ betitelt ist, so hat es sicher nicht viel mit der legendären Musikcombo zu tun. Oder?!

Kennen Sie den?

Es war einmal ein Affe, der hatte keine Waffe.
Er legte eine Plane, auf seine Kampfbanane.
Da kam ein fieser Bulle, mit einer Käsestulle.
Der schoss den Affen tot und aß darauf sein Brot.
Was lehrt uns die Geschicht? Leicht ist das Leben nicht.
Die Bullen und die Affen, ham nicht die gleichen Waffen.

(Matthias Beltz – Ich bin nichts, ich hab nichts, aber ich lach mich tot)

Petition zum Sonntag

Gegen die Schließung des Thalia Theaters Halle.

Christoph Schlingensief ist tot

Nachrufe überall.

exklusives subjektives Fundstück, für umme

Pressemitteilung

RICHTIGSTELLUNG AUS AKTUELLEM ANLASS

Leipzig, 07. April 2010 – Am heutigen Mittwoch sind Schreiben aufgetaucht, in denen behauptet wird, der Eintritt zum Centraltheater sei kostenfrei. Leider müssen wir dies dementieren. Die genannten Schreiben stammen nicht von uns.

Das Centraltheater versteht sich zwar nicht als kommerzieller Betrieb, ist aber dennoch gezwungen angemessen zu wirtschaften. Der städtische Zuschuss von nur 14.200 T€ ermöglicht der Intendanz zwar weitgehende Gestaltungsmöglichkeiten – er kann aber nicht alle entstehenden Kosten decken. Eine vollständige Kostenfreiheit ist in unserer derzeitigen Lage nicht machbar. Das Centraltheater bemüht sich mit reduzierten Karten für ALG-II-Empfänger, Schüler, Rollstuhlfahrer und andere soziale Randgruppen bereits um eine angemessene Preisgestaltung. Die Kritik einiger ALG-II-Empfänger, die vergünstigten Karten seien ausschließlich an der Abendkasse erhältlich und somit diene die Vergünstigung lediglich dazu auch noch aus den bis dahin nicht verkauften Karten Gewinn zu schlagen, bringt einen Versuch unsere Kunst allen Teilen der Gesellschaft zugänglich zu machen in Misskredit. Theatersprecher Johannes Kirsten dazu: „Selbstverständlich kann nicht erwartet werden an der Abendkasse noch freie Karten für jedes Stück vorzufinden. Einige unserer Stücke sind bewusst exklusiv gestaltet, da Kunst für den Betrachter stets subjektiv und damit auch exklusiv sein muss.“

Intendant Sebastian Hartmann äußert sich konsterniert: „Die in dem Schreiben angedeutete Unterstellung, es handle sich bei unseren politischen Projekten lediglich um Grünfärberei und Imagepflege, greift die gesellschaftliche Bedeutung von Theater als Institution in einem integralen Bestandteil an.“

Weiterhin erhalten alle Besucher unsere Karten zu den gewohnten Preisen. Die Karten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen mit Ticket-Online-System, telefonisch unter 0341-1268168 oder über www.ticketonline.de.
Weiterhin sind Karten auch direkt an der Kasse des Centraltheater Leipzig erhältlich. Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Website www.centraltheater-leipzig.de.

Für nähere Informationen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an folgenden Pressekontakt:

Herr Jörg van der Horst
Zuständigkeitsbereich: Leiter Presse und Öffentlichkeit

Centraltheater & Skala | Schauspiel Leipzig
Bosestraße 1 |
04109 Leipzig |
Telefon: +49 (341) 1268210
Fax: +49 (341) 1268213
E-Mail: presse@schauspiel-leipzig.de;
oeffentlichkeitsarbeit@schauspiel-leipzig.de

Lights out …

Danke! Nicht zuletzt für den tollen Soundtrack

Zitaterei

Lieber frei durch’s Atom, als unfrei durch’s Molekül.
(Oblomovs Erben 2006)

Episches Theater

Epic Theater and Post-heroic Management“ und andere Gespräche zwischen Heiner Müller und Alexander Kluge in der Cornell-Bibliothek.

„denk ich an Deutschland …“


(Aus dem Aufruf des Theaterfestivals „Deutsche Geschichten“)

coming soon

alles nur theater?!

im hallenser thalia-theater läuft derzeit ULTRAS – ein stück von, über, mit und für diejenigen fussballfans, für die ihr fantum tatsächlich mehr ist als nur ihren verein anzufeuern. und genau so soll das stück auch aussehen, hab ich mir sagen lassen. die ultras der rechten fan-gruppierung „saalefront“ feiern sich grösstenteils selbst, kritik an ihrer (durchaus politisch motivierten1) gewalt, geschweige denn ihres fantums2, wird schön draussen gelassen (bzw. noch in form eines minimal nötigen gegenpols (journalist und magdeburger in einem) dargestellt). nazihools eine (theater)bühne bieten, ohne wirkliche reflexion ihrer taten und einstellungen – darum wird sich in halle gerade heftig gestritten.

regisseur dirk laucke („dem aussehen nach zecke und auch der einstellung nach zecke“) äussert sich bei bei kopfstoss.fm zu seinem engagement für die ultras saalefront, den diskussionen um deren judenjena-beschimpfungen und überhaupt ihre rechtsextreme einstellung. ebenso kommt ein protagonist des stücks zu wort, aber hört selbst.

ach ja: bühnentechnisch und inszenatorisch soll das stück immerhin sehr gefallen.

  1. beteiligungen der saalefront an überfällen wie dem auf die leutzscher diablos sind ein offenes geheimnis [zurück]
  2. und wieder einmal hier lesen: „fussballglück im ruhrpottelend“ [zurück]

na ick weess ja nich so recht

lars von triers „idioten“ jetzt in der skala. auf dass mir wer berichten mag!

die spassgesellschaft für spiel und jeck präsentiert:

10.03., 20.00 Uhr, Centraltheater Rangfoyer,
5 €/für Mitglieder frei

Demokratie jetzt?

„Wir haben die letzten 20 Jahre geschlafen und keine Opposition etabliert.
Tausend desorientierte Menschen suchen nach einem neuen Sinn.
Hunderttausende, denen Phrasen eingeimpft wurden, suchen nach neuen Worten.
Es ist an der Zeit, dass jede,r der Ideen hat, sich einmischt.“
(Aus einer Rede Jochen Läßigs (Neues Forum) zu einer Leipziger Montagsdemonstration, Januar 1990)

Just zum Jubiläum der 1989er Wende bricht das kapitalistische System zusammen. Offensichtlich lässt sich die globale Krise nicht mehr mit den üblichen Mitteln überwinden. Die Bevölkerung hat das Vertrauen in Regierung und Wirtschaftsführung endgültig verloren. Doch diesmal gibt es keinen starken Nachbarn, der das Land übernehmen kann, und auch keinen Plan B. In Leipzig wird wieder jeden Montag demonstriert. Öffentliche Gebäude werden besetzt. Im beschlagnahmten Centraltheater versammeln sich die Bürger, um über eine neue Gestaltung der Gesellschaft zu beraten.

Dieses nicht ganz undenkbare Szenario wird jetzt als Simulation (wie es Flugsimulationen gibt) aufgeführt.

Am Dienstag, 10. März um 20 Uhr im Centraltheater (Rangfoyer) verwandelt sich die Prüfgesellschaft für Sinn und Zweck in eine basisdemokratische, gesetzgebende Volksversammlung.

Die Regel ist einfach:
Jeder Teilnehmer bringt konkrete und kurz gefasste Maßnahmenvorschläge zur Besserung/Optimierung/Revolutionierung der sozialen Organisation mit. Er hat 3 Minuten, um seinen Entwurf zu verteidigen. Nach einem gemeinsamen Streitgespräch wird über den Vorschlag abgestimmt.
Dem stimmenstärksten Eintrag wird die goldene Banane verliehen.
Das Experiment wird in den folgenden Wochen weitergeführt.

Macht euch fit für die nächste friedliche Revolution!

Moderation: Guillaume Paoli

(hervorhebung selbstredend im original / algII-empfänger_innen zahlen 3 €)

der subjektive faktor #2

Der subjektive Faktor