Archiv der Kategorie 'zitate'

nachtrag zum thema arschlecken …

Edler Kacker,
Lasse
wacker
nasse
Masse
schissig,
flüssig
munter
unter
dir sich
breit ergießen.

(François Rabelais)

walking in the shadows … you realize that life is nothing but a form of animated death

(gravediggaz – mommy, what’s a gravedigga?)

erste trainingsstunde: montag mittag, gleich nach der morgendepression

Glücksgefühle sind die Würze des Lebens, doch warnen Experten vor einer Glückshysterie. Die Evolution habe uns eher auf Pessimismus dressiert. Dennoch lässt ich das Glücklichsein trainieren.


privatnotiz fff

[…] bei der reflektion von verbindlichkeiten, wozu auch das dann ambivalente „sich sorgen machen“ zählt, kann es so auch zu empfundenenen einschränkungen kommen. um als selbstschutz vor diesen einschränkungen wirken zu können, müssen die zwischenmenschlichen verbindlichkeiten überwiegend negativ beurteilt werden. da tut sich der schmale grat zwischen fallenlassen und rückzug auf.

(icke vor etwa 10 monaten)


und dann icke vor ein paar tagen:

aber es gilt diesen nicht allzusehr nachzutrauern.

… scheint so als hätte sich da nicht allzuviel geändert. ein pech.

zitat des monats

„Das ist eines Kommunisten nicht würdig!“
(narodnik verteidigt die kommunistische ehre)

linksradikal schreiben – heute: girlsetsfire

dann zeigt sich exemplarisch der konflikt zwischen einem gewaltförmigen nationalstaat als patriarchalem konstrukt, welches auf hegemoniale männlichkeitsbilder von macht und stärke sich gründet und jeder form von nicht geschlechterdichotom, heteronormativ und reproduktionserzwingend konstruierter sexualität.

wow! (auch die fussnote zeugt von unglaublicher professionalität)

hoffnung

g: ich bin schon so weit, dass ich mit der vermittlung am telefon flirte. mit einer hätt’s fast geklappt.

j: dann besteht ja noch hoffnung.

g: ich will keine hoffnung. hoffnung bringt mich um. ohne hoffnung zu sein, das ist mein traum. ohne hoffnung ist einem alles egal. und wenn einem alles egal ist, macht einen die gleichgültigkeit attraktiv.

j: hoffnungslosigkeit ist eine lösung?

g: die einzige hoffnung!

(mein derzeitiger lieblingsdialog aus seinfeld – die verkupplung)

abschiebeknast #4

Sie empfinden es als „zynisch“, wenn wir unsere Insassen als „Kunden“ einstufen ?

Wir dagegen empfinden es als herabsetzend, wenn unsere Insassen als Gefangene im Sinne einer Negativ – Klassifizierung tituliert werden.

(jva büren)

abschiebeknast #3

Jeder, der Wünsche an uns heranträgt, ist unser Kunde.
… und das sind Sie genauso wie die Insassen.

(jva büren)

abschiebeknast #2

und trotzdem …
der Entzug der Freiheit wird von den Insassen als drückende Last empfunden.

(jva büren)

bühnenzitate

wir haben immer noch kirchen statt moscheen, weil man im im kriegsfall immer noch besser glocken zu kanonen schmelzen kann als die muezzine.

(hagen rether in „pisa“ vom album „liebe“)

sehr klasse auch die öfter angebrachte zynismuserklärung:

wof?r umlaute? umlaute f?r‘n arsch verdammt!

und nach abermals nervenzerreissenden stunden des suchens, probierens und verzweifelns las ich im ubuntuusers-forum auf diesen noch lockeren

Also auf zum nächsten Problem ;)

scherz das:

Linux: „das beste Adventure aller Zeiten!“

hach wie sch?n, galgenhumor hat mich noch immer gerettet …

„Edle Schmuckstücke der modernen Diskussionskultur”

heute mpunkt:
„Und zum Rest: whatever.“

selbsterkenntnis ist der erste schritt …

„Unser Artikel gibt nur den stark (ver-)/gekürzten Inhalt unserer Broschüre wieder.“ (von hier)

sicher ist sicher – chaotische standortlogik

Andy Müller-Maguhn, Sprecher des Chaos Computer Club, kommentierte: „Das Verbot des Besitzes von Computersicherheitswerkzeugen öffnet auch dem Einsatz des Bundestrojaners Tür und Tor. Industrie und Bürgern wird systematisch die Möglichkeit genommen, ihre Systeme adäquat auf Sicherheit zu überprüfen. Dieses Verbot gefährdet die Sicherheit des IT-Standorts Deutschland.“

(ccc)

indymedia steht kopf

bei indymedia hiess es zur anzahl der teilnehmer/innen an der antifademo in grünau heute nachmittag 150-200, beim mdr wohl 450. ja was ist denn da kaputt???
sonst war’s doch immer andersherum?!
also ich schätze die teilnehmer/innen dieses chilligen spaziergangs mal auf knapp 300. zu berichten gibbet nix. ausser vielleicht, dass wirklich ca. 10 nasen von der polizei schon vor beginn der demo festgesetzt wurden. wie es scheint waren das genau die, die ich bei meiner anfahrt um 20 sekunden verpasst hatte. puh …
dann noch hübsch gesprühte „rotfaschos stoppen“ und „antifa nein danke“ in rot und pink an der „eiger nordwand“, zumindest am 10ten stockwerk von einem der abrissfertigen elfgeschosser.

nun aber noch ein schmankerl von unserem päppnose.
nämlich der vorletzte satz aus dem indymedia-beitrag:

Leider wollten einige TeilnehmerInnen trotz der Hitze ihre Pali-Tücher nicht zuhause lassen, was ebenfalls wenig zur politische Eindeutigkeit beitrug.

ps: indy steht natürlich nicht wirklich kopf. spätestens nach diesem zitat muss mensch eins und eins zusammenzählen und die üblichen übertriebenen zahlen werden in den kommentaren nachgeliefert.

… dass das was sein wird, eben schneller da ist.

passend zur wohl unendlichen determinismus-debatte (die momentan bei ascetonym tobt) muss ich glatt noch mal das zukunfts-schmankerl rauskramen:

mit einer extra portion hedonistischen idealismus:

eine zukunft in der wir konsumieren und somit ungefährlich werden.

tragikomödie

Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren.

Horst Teltschik, Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz (quelle)

kleines potpourri

es gibt situationen im leben, da ist ein mund ein mund …

… war meine erste assoziation.
und kurz darauf die zweite:

und während ich mich so lustig von der rebel clown army über sexpuppen zu glasdildos prokrastinierte (anstatt mich ernsthaft über prokrastination zu informieren), dabei so interessante seiten wie beagles & ramsay und diy sex aids yahoote, stiess ich auch auf ein stück vergessene geschichte:

das borghild projekt

Es gab Uneinigkeiten über die Brüste der Borghild. Die SS wollte sie voll und rund, Doktor Hannussen bestand auf einer ‚griffigen Hagebuttenform‘ und setzte sich damit durch.

die hagebuttenform also. na da bezieh ich jetzt besser mal keine stellung.

definitives lied samt video des abends ist aber thou shalt always kill von dan le sac vs scroobius pip (via). aber hinzuweisen ist auch auf einen neuen demotrack, den ignaz mir schmackhaft machte. der nächste und vorletzte musiktipp speziell für meine antispe/veganen freunde kommt von hirnblubb. ein XveganXstraightXedgeXelectroXtrashX-demo für lau von onomat. checkt „freiheit für nicht-/menschliche tiere“ – da zieht’s euch die baumwollsocken aus. na und lysis hat wohl endgültig die „verkürzte kapitalismuskritik“ für sich entdeckt, hihi … (war das schon unwort des jahres beim gegenstandpunkt?)

zuguterletzt dann noch die preisfrage der woche:
was hat sich nick crowe bloss mit bertholtbrechtdotcom gedacht?

mensch argument! prüf doch mal den quatschgehalt von dem satz!

„Das geprüfte Argument“ möchte uns etwas zu einem kommentar bei lysis mitteilen: Antideutsche Widersprüche I. das geprüfte argument meint, dass der kommentar so hinreichend kritisiert wäre. (hmm…)

ja und wer schon zum zweiten mal (siehe quatsch I) seine eigenen masstäbe derart missachtet, der hat noch ein echo verdient.

denn statt sich mal zu erklären, was B wohl veranlasst, derartige „antideutsche widersprüche“ zu verfassen, soll einfacher verweis genügen, um die sache zu bewältigen.

diese sehr unkritische weise, eine sache zu erklären, ist leider ziemlich beliebt in linkspolitischen kreisen… (hmm…)

jaja, diese linkspolitikisten … nun, im grunde doch ganz egal: hauptsache du hast darauf hingewiesen, den oder die grammatikfehler entdeckt zu haben!

drücken wir halt noch mal ein paar augen zu. achja… richtig.1

  1. grammatik-, logik- und sonstige fehler in den jeweiligen originalen [zurück]

potenzkonditionierung

Folglich kann man nach differenzierter Betrachtung des Wirkungsspektrums dieser Substanz sehr wohl ein sehr hohes Suchtpotential konstatieren, welches aber eher unbewusst, d. h. im unreflektierten Alltag, seine stärkste Ausprägung findet und in Entzugsphasen dadurch zum Vorschein tritt, dass vormals unbewusste verhaltensbedingte Veränderungen der menschlichen Kognition durch Lernen nun bewusst durch den Entziehenden verarbeitet werden müssen.

(via)

rwf vs. jul

„und im bett, da ist sie sanft wie eine feder, jedesmal so ruhig und zart und glücklich wie zuerst, und immer ist sie ein bisschen ernst, und ganz wird er aus ihr nicht klug.“
(schlusswort des 11. teils von rwfs berlin alexanderplatz)

ismen

na gugge: teil 5 der unsäglichen eichmann-reihe ist auf indymedia erschienen.
(teil 4 wurde übrigens von bikepunk etwas angegangen)
das einzige -neben diversen latent vorhandenen anti-ismen und keiner einzigen quellenangabe- was mir beim überfliegen so auffiel war natürlich das (gutgewählte?) datum (aufmerksame westdeutsche diskordianer kennen ja schon die spässchen ihrer gründungsväter) des briefes des argentinischen staatssekretärs:
der 23. mai (weltschildkrötentag!) 1960

sei’s drum.

aber wo wir bei schon bei anti-ismen sind:
zeank pisst ein wenig den ivo an, was vor ihm auch schon ascetonym tat.
ihr seht also, personal ist für alles da. (übrigens: schon abbestellt?)

apropos bozic und feinbilder: fiel mir doch noch ein beitrag über den mir empfohlenen cee ieh-beitrag safer sex für hedonisten auf. schreibt ivo dort erst über das verhälnis leipzigs zur gesamten antideutschen welt (2-euro-stück auf einem tennisball), was rein gefühlsmässig tatsächlich hinkommen könnte. wow, lustich.

ehrlich!

dann aber packt er wieder mal das ganz dicke feinbild aus, welches in besagtem artikel doch mal (leicht) objektiv betrachtet wurde: den bösen mainstream!

naja, gelacht hab ich dann auch mehr über die kommentare dazu:
über den dreiteiligen von ihrwisstschon:

das ist ja auch nicht meine logik. ich bin auch kein freund der industriellen massentierhaltung. aber das hat halt mit dem klima nix zu tun…

(klimawandel – fakten und argumente: seite 27 der pdf)

und selbst wenn es irgendwie um drei ecken etwas damit zu hätte, wäre es trotzdem zwecklos, vegetarier zu werden. das sind scheinaktivitäten zur aufmunterung unseres gewissens. mehr nicht.

(je nach sichtweise der wirkung politischer aktivität allgemein, ne?!)

und sowas erwarte ich von antideutschen eigentlich nicht… das ist meine logik. oder so meinte ichs jedenfalls….

(achso, ähm … ja. na dann!)

und vor allem über den von hegelxx:

Ich halte die ganze Klimadiskussion für einen Hype, den im übrigen auch israelische Wissenschaftler anzweifeln. Und nicht nur die.
Nur, jetzt war halt mal kein „ordentlicher Winter“ in Stalingrad, äh Deutschland, und fast alle fangen an zu heulen…

(hyper, hyper …)

shalom, tee