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„Thor-Steinar-Laden“ im Täubchenweg?!

Mit den „Fighting Catwalk“ hat Leipzig einen neuen „Naziladen“. Ob das wieder ein Antifakonstrukt a la „Untergrund“ oder wirklich ein neonazistischer Ausstattungsladen ist, wird sich noch klären müssen. Ich für meinen Teil stell‘ schonmal das Popcorn bereit.

dieser laden ist ab sofort geschlossen

untergrund kolonnadenstrasse leipzig

DIESER LADEN IST AB SOFORT GESCHLOSSEN

… prangt seit kurzem in riesigen lettern in der tür des umstrittenen klamottenladens in leipzig (1,2,3) – direkt neben dem neuen grossen loch in der scheibe.

ein erfolg für die autonome antifa? aus ihrem standpunkt sicher. ich bin da eher skeptisch, sind doch die auseinandersetzungen in der kolonnadenstrasse damit noch lange nicht beendet. vielleicht im gegenteil …

tonsberg untergrund antifa leipzig demo naziladen vollpfosten

kleine googleweiterleitung zu meiner hasstirade gegen die hiesige antifa

ihr seid nur ein karnevalsverein!!!

antifa? hahaha!

3. oktober in leipzig und die hiesige antifa feiert sich mal wieder selbst. und zu ihrer party -zu der es keinen anderen grund gibt, als das die nazis sie mit immer mehr eröffneten läden schlicht auslachen- kamen viele.
1500 hiess es auf der demo noch1, 2500 dann schon kurze zeit später bei left action. grössenwahn? keine frage … natürlich!!!

doch der reihe nach:
demonstriert, oder besser protestiert, wurde gegen naziläden. natürlich nicht einfach so, nein – die antifa hatte angst um die vorherrschaft in ihrer stadt. angst vor einem kleinen laden namens tønsberg. ein laden, der laut grosspuriger ankündigung am 3. oktober schliessen sollte. ob er’s tat? na ratet mal …

wie auch, wenn die sog. antifa davor steht und es heisst:

heute ist nicht alle tage, wir kommen wieder keine frage

ups, pointe verraten. die eines schier endlosen witzes mit zig wiederholungen von „heute machen wir den laden dicht!“ und dem noch penetranteren „heute gehört die strasse uns!“ bzw. „die strasse gehört uns“. das tönte dann insgesamt so sicher 50 mal aus dem lautsprecherwagen. aus jenem lauti, aus dem einer der grössten hampelmänner der szene über 2 stunden einen stuss verbreitete, der bei den tw. wohl noch stumpferen transpihaltern prima ankam. wenn er verkündete die strasse gehöre ihnen, johlten sie. wenn er ankündigte das tønsberg zu schliessen, johlten sie. als er auf die allerdummste weise daniel benetka2 dumm machte (drittklassig in einem bekloppten sport oder so ähnlich), johlten sie. eigentlich johlten sie immer – denn sie waren ja viele, die guten und vor allem ist es ihre stadt!

langsam, langsam … ich überschlag mich schon wieder ob der widerwärtigkeiten, die v.a. die schwarzgekleideten und besonnbrillten lächerlichen gestalten da in ihrer stadt so abzogen.
der redebeitrag des afbl vor start der demonstration liess sich ja fast noch aushalten: nazis hier, nazis da und deutschland ist ja am 3.10. erst recht scheisse. und der rassistische und antisemitische normalbürger natürlich auch. wie gehabt, blabla …
dann stiess mir aber schon das zum tausendstenmal gespielte „remmidemmi“ -immer noch ein popantifa-hit ohnegleichen- ein wenig auf. nun ja, einen haufen planloser kiddies im schlepptau setzte sich die mindestens genauso planlose ((post)antideutsche) fronttranspispitze samt dem grössten vollpfosten und seinen hunderten watt in bewegung.

nach einem schicken mackerhaften beginn mit dem üblichen rumgeprolle („gebt den nazis die strasse zurück …“ und so anderer scheiss halt) vorbei an hunderten zurecht kopfschüttelnder bürger (achja: just like a autounfall) wurde evt. unaufgeklärten teilnehmern dann auch gleich klargemacht, wo sie sich befinden: japp, in leipzig, der palituchfreien zone:
„also wir wollten euch drauf hinweisen, dass in leipzig palitücher nichts zu suchen haben“ (leider nicht mehr ganz wortlaut, aber so in etwa). auf „wurde viel drüber geschrieben“ und ein „die argumente wurden ausgetauscht“ folgte ein „nehmt sie ab, ihr könnt sie ja hinterher wieder antun“. na immerhin, dachte ich. aber auch hier die pointe zum schluss: vor der wehenden nationalflagge tönte das abschlussargument: „denn wir sind der meinung, dass nationale symbole hier nicht hingehören“.

aha.

alles in allem eine suppe, die wohl nicht mehr ausgelöffelt werden kann. gut, den mensch am mikro liesse sich vielleicht loswerden, seine bodyguards sehen mit ihren dunklen brillen eh nicht mehr klar, die halten brav transpis und gröhlen im chor, wie es sich gehört. die schöne idee, time to say goodbye zu spielen, wurde durch das ganze siegergepose zunichtegemacht – denn wer genau hinschaut, hat an diesem tag nur verlierer auf der strasse gesehen.

da hilft es auch nichts, wenn der irre im lauti betont, man habe ja noch eine halbe stunde und unternehme deswegen nun eine spontandemo die karli zurück in den heiligen süden. als er zum abschluss

wir haben heute gesiegt!

durch die boxen gröhlte und verkündete nun „nach hause“, in heimischen stadtteil zu gehen drehte sich mir noch einmal kräftig der magen um. die antifa hat sich für halbwegs selbstständig denkende menschen am mittwoch einfach so dermassen lächerlich gemacht, dass es wirklich schmerzt. wenn ihr -wie dutzende male verkündet- die strassen leipzigs gehören und nicht den nazis, frage ich mich wer mich da in der bahn im westen mal als juden beschimpft und fast zusammengetreten und im osten vom rad gerissen hat. oder ob das doch antifas waren, die knapp neben dem untergrund scheiben von „einem linken laden“ (lauti-quatsche) eintreten oder warum eben leute dort von benetka persönlich bedroht werden 3, wie tatsächlich noch zu hören war. (jaja, manchmal ist die antifa sogar informiert)

jedenfalls … einfach lächerlich, sich ständig als herrscher aufzuspielen, in wahrheit die „hoheit über die strassen“ nichteinmal mehr in connewitz halten zu können.

ps: die eingangstür des untergrund soll den tag dann auch nicht mehr überstanden haben. hab in meiner rage jetzt bestimmt noch viel scheiss vergessen der da sonst so lief, aber was soll’s:

ihr habt ja gesiegt …

(nur nicht in borna, bedenkt das mal! (aber hauptsache ihr habt euch in eurer stadt schön gefeiert und mal wieder so getan, als ob sie euch gehören würde)

  1. „… eine schlechte und eine gute nachricht. die schlechte: wir können nicht durch die kolonnadenstrasse, weil wir zuviel sind und die polizei nicht die autos wegräumen kann. und die gute: wir können nicht, weil wir 1.500 leuet sind!“ …. lautes gegröhle folgte, was sonst. hauptsache wir sind viel, was wir schaffen ist dann auch egal. [zurück]
  2. besitzer des untergrund (an dem die route direkt vorbeiführen sollte), ex profi-footballer von frankfurt galaxy und jetziger kleinkapitalist mit dubiosem sortiment [zurück]
  3. die person wurde bedroht, nachdem … nein – nicht nachdem die scheiben zum vierten mal kaputt gingen, sondern ein paar feige antifas dem miniköter seiner freundin mit dem tod drohten und ihm zur krönung eine tote ratte vor die tür legten! pissnelken! [zurück]

antifa leipzig untergrund

na gut, liebes google-sucherlein von 19:20 und 19:26. hast mich überredet! ca. 19:00 vor‘m untergrund: ca. 80(?) „autonome antifas“, diemal lobenswerterweise mit flugblättern für anwohner und passanten, sowie megafon – redebeitrag. gut so oder soll’s noch a bissl genauer sein?

nazis im untergrund?

gaaaanz grob geschätzte 150 „autonome antifas“ demonstrierten heute gegen 18 uhr am haus leipzig gegen eine npd-veranstaltung, die aber nicht stattfand. so zogen sie in vor den untergrund, skandierten „untergrund, wir sind da, autonome antifa!“ und lösten sich kurz danach wieder auf …